Biyon Kattilathu: Wie du Erfolgsgewohnheiten aufbaust | Gunnar Schuster
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Biyon Kattilathu: Wie du Erfolgsgewohnheiten aufbaust

Heute haben wir im Interview einen wirklich besonderen Freund von mir und zwar den Biyon Kattilathu. Lass mich dir kurz Biyon vorstellen. Biyon ist Autor, Dzent, Speaker, Trainer und Coach. Er beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein und Motivation. Er bezeichnet sich selbst als Motivationsentertainer und bietet Seminare im Bereich Motivation und Persönlichkeitsentwicklung an.

Sein Motto:

Motivation ist inderleicht und sein Ziel ist es über Humor die Herzen der Menschen zu öffnen.

Doch er hatte nicht immer diesen Erfolg. Wie sich das entwickelt hat und welches Geheimnis Biyon noch mit uns lüftet, erfährst du in diesem Interview. Lass uns als anfangen.

Folge hier anhören oder herunterladen:

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Inhalte des Interviews

  • Wie Biyon zu seinem Namen gekommen ist
  • Wie er durch Persönlichkeitsentwicklung sein Leben verändert hat
  • Was er täglich gemacht hat, um sein Gedanken kontrollieren zu können
  • Wir sprechen über Innovationsmarketing
  • Was man bei Persönlichkeitsentwicklung unbedingt beachten sollte
  • Welche Strategie Biyon gewählt hat, um mehr als 11.000 Likes bei Facebook zu bekommen
  • Warum es besser ist JETZT zu starten
  • Wie schafft man es dauerhaft motiviert zu bleiben
  • Den Fokus im Leben aufrecht erhalten und was du aus einem Erfolgstagebuch lernen kannst
  • Wir sprechen über Erfolgsgewohnheiten und wie du die aufbaust
  • Wie du dir ein Visionboard für deine Ziele erstellst, das funktioniert

Biyon’s Ratschlag

  • Achte auf dein Umfeld
  • Triff eine Entscheidung – Wenn es sich gut anfühlt, dann mach es

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Biyon Kattilathu - Das Power Bewusstsein

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Empfehlungen von Biyon Kattilathu

  • Erfolgsjournal führen
  • Überweisungsträger ausfüllen
  • Visionboard

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Transkript des Interviews mit Biyon Kattilathu

Thema: Biyon Kattilathu | Wie man Erfolgsgewohnheiten aufbaut

Einige Highlights dieser Episode:

  • „Was man unbedingt beachten sollte:
    • Achte auf dein Umfeld. Wer sind die Menschen, die dich am meisten umgeben?
    • Triff eiskalte Entscheidungen, habe keine Angst davor, viele Menschen haben Angst davor Entscheidungen zu treffen, weil sie denken sie könnte die falsche Entscheidung treffen, aber keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung, nämlich untätig zu bleiben“

 „Wie schaffe ich es, meine Motivation dauerhaft aufrecht zu halten?:

  • Warum machst du das Ganze?
  • Das Motiv ist entscheidend für deine Motivation.
  • Mit welchem Gefühl verbindest du das Ziel?
  • Geduld haben
  • Sich Teilziele setzen und diese verfolgen. Dafür brauchst du den richtigen Fokus und das ist die letzte Message in diesem Bereich: bleibe fokussiert.“
  •  „Ein Zitat von Mutter Theresa: „Ich würde niemals auf eine Anti-Kriegs-Demo gehen, aber ich würde jederzeit auf eine Friedensdemo gehen“.
    Auf die Dinge konzentrieren, die man haben möchte.
    Wir haben ein retikuläres Aktivierungssystem im Gehirn, das uns genau das zeigt was wir haben möchten.“
  •  „Man braucht sich nicht einreden „du musst dranbleiben, alles andere wäre mit aufgeben gleichzusetzen“, es ist auch wichtig, realistisch zu bleiben und sich zu fragen, ob diese Richtung noch Sinn macht.“

 

Biyon Kattilathu:    

Mein Name ist Biyon Kattilathu, nicht Björn, sondern Biyon, mein Vater wollte mich eigentlich Björn nennen, in Indien gab es aber damals keine Buchstaben mit Umlauten und meine Oma fragte deshalb meinen Vater immer „Wie willst du deinen Sohn nennen, Biyon?“

„Nein, Björn“ „Biyon?“ „Nein Björn“, dann dachten sie „Nennen wir ihn einfach Biyon, das können auch meine indischen Verwandten aussprechen“.
Ich bin 31 Jahre alt, bin Motivationsentertainer, was heißt das?

Ich nutze verschiedene Medien, gebe Seminare im Bereich Motivation, Persönlichkeitsentwicklung, bin auch in Unternehmen tätig in den Bereichen Kundenmotivation und Mitarbeitermotivation und mein Motto ist „Motivation ist Inderleicht“,

den musste ich jetzt bringen, weil es so naheliegend ist.

Ich versuche über den Schlüssel Humor die Herzen der Menschen zu öffnen und diese Menschen dann an wichtige Botschaften zu erinnern.

Gunnar Schuster:

Ja, wie bist du dazu gekommen, zu dem was du machst? Du bist ja nicht einfach auf die Welt gekommen und warst gleich Motivationstrainer?

Biyon Kattilathu:

Naja aber ich bin indischer Guru wie du weißt. Ich bin auf die Welt gekommen, das stimmt schon mal.

Dann habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert und abgeschlossen, ich bin Diplomingenieur, beschäftige mich aber schon seit 15 Jahren in dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung,

Motivation und Selbstbewusstsein.
Ich fand dieses Thema so interessant,

mein Vater allerdings sagte „Mein Jung, du hast zwei Möglichkeiten: entweder du wirst Arzt oder du wirst Ingenieur“, dann sagte ich okay, dann werde ich Ingenieur, mein Bruder ist Arzt geworden by the way.

Ich habe gemerkt, dass mir der Ingenieursberuf schon Spaß macht aber da ist irgendetwas, das in mir brodelt und dann habe ich angefangen kleine Seminare im Ruhrgebiet zu geben und habe gemerkt, dass das Feedback sehr gut ist und dass es eine Leidenschaft ist,

ich es nicht als Arbeit empfinde und dass es etwas ist, was ich den ganzen Tag machen möchte. Es gab keine Trennung mehr von Arbeit und Leben, sondern das ist mein Leben.

Ich habe angefangen im social media Bereich meine Präsenz aufzubauen,

habe geschaut wie Videos auf YouTube oder meiner Facebook Seite ankommen, habe das ganze genutzt um in ganz Deutschland Seminare zu geben, habe mein erstes Buch geschrieben und an den Mann gebracht,

habe es einfach gestartet mit einem guten Gefühl und dann geschaut wohin mich das ganze trägt.

Gunnar Schuster:

Du bist jetzt Unternehmer richtig? Also sozusagen Motivationsunternehmer?

Biyon Kattilathu:

Ja das kann man so sagen, hast du gut formuliert. „Motivationsunternehmer“, der Begriff gehört jetzt aber mir okay?

Gunnar Schuster:

Okay, hast du jetzt gerade schützen lassen ja?

Biyon Kattilathu:

Genau, ich bin Inder, ich bin IT-Inder, du weißt, das geht ratz-fatz bei uns.

Gunnar Schuster:

Du hast gesagt, dass du seit 15 Jahren Persönlichkeitsentwicklung machst. Das heißt du hast schon in der Schule damit angefangen?

Biyon Kattilathu:    

Ich beschäftige mich mit dem Thema an sich seit 15 Jahren. Mit 16 Jahren habe ich die ersten Bücher in meinen Händen gehalten, das hat mir damals selbst geholfen, weil ich selbst kein gutes Umfeld um mich herum hatte.

Ich hatte keine wirklichen Vorbilder im Leben, die mich irgendwie begleitet hätten, habe schlechte Erfahrungen mit Leuten um mich herum gemacht,

hatte auch kein Geld für Seminare, teure DVDs oder Videos und dann war ich jeden Tag in der Stadtbücherei in Hagen, wo ich herkomme.

Mir ist dann irgendwann ein Buch in die Hand gefallen und da fing ich an mich mit dem Thema zu beschäftigen und mir ist aufgefallen, dass ich meine Gedanken kontrollieren kann und nach und nach haben sich die Dinge in meinem Leben verändert durch diese Bücher.

Ein paar Jahre später habe ich wirklich angefangen, dieses Wissen weiterzugeben im Personal Coaching, erstmal bei Freunden natürlich, dann hat es sich ein bisschen herumgesprochen, ich habe es größer aufgezogen,

größer hieß damals 10-15 Leute, was ich großartig fand und so fing das an.

Ich habe mich selbst mit der Thematik beschäftigt und hineingelesen.

Im Moment mache ich nebenbei meinen Doktor im Bereich Kundenpsychologie, da sieht man vielleicht auch die Schnittstelle zur Motivation, ob es den Mitarbeiter betrifft, den Kunden betrifft, sich selbst betrifft,

den Geschäftsführer betrifft, wir sind alle gleich. Motivation vereint uns alle, alle Menschen worldwide.

Gunnar Schuster:

Nach dem Abi bist du in die Uni und hast dich für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden. Danach hast du dich direkt selbständig gemacht oder was ist dann passiert?

Biyon Kattilathu:

Danach habe ich angefangen im Bereich Innovationmarketing zu promovieren. Ich habe meine Doktorarbeit über den Bereich Kundenpsychologie geschrieben,

habe gemerkt, dass das Thema noch größer aufgezogen werden muss, das ist mein Ding, ich muss im Bereich Motivation tätig sein. Ich habe auch als Dozent an der Uni Dortmund gearbeitet,

auch an der Uni Wuppertal und verschiedene universitäre Engagements angenommen, auch in Lissabon und das war mein Werdegang bis jetzt.

Gunnar Schuster:

Okay, das heißt, du bist im Moment als Student unterwegs und als Trainer?

Biyon Kattilathu:

Ja, ich bin auch noch Dozent, mache meinen Doktor und den Coach und bin Motivationsunternehmer.

Gunnar Schuster:

Super, freut mich. Du machst Motivationscoaching schon sehr lange. Was hast du daraus gelernt, beziehungsweise was kannst du den Zuhörern weitergeben, was man unbedingt beachten sollte?

Biyon Kattilathu:

Eine gute Frage. Ganz wichtig: Achte auf dein Umfeld. Wer sind die Menschen, die dich am meisten umgeben?

Das müssen nicht enge Freunde sein, das können auch Arbeitskollegen sein, also wirklich die Leute, mit denen du am meisten Zeit verbringst,

weil du der Durchschnitt der Menschen bist, mit denen du am meisten Zeit verbringst und du wirst auch merken, dass die dich massiv beeinflussen.

Achte wer dich umgibt, triff Entscheidungen, das ist auch sehr wichtig.

Triff eiskalte Entscheidungen, habe keine Angst davor, viele Menschen haben Angst davor Entscheidungen zu treffen, weil sie denken sie könnte die falsche Entscheidung treffen,

aber keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung, nämlich untätig zu bleiben. Daher würde ich immer sagen:

Mach es. Wenn es sich gut anfühlt, dann mach es. Wenn es dann noch legal ist, dann mach es auf jeden Fall.

Gunnar Schuster:

Du hast am Anfang gesagt, dass du im social media Bereich aktiv geworden bist, YouTube und Facebook.

Was kannst du jemandem empfehlen, der genauso wie du das Bedürfnis hat sich in diesem Bereich selbst zu verwirklichen?

Biyon Kattilathu:

Die Entscheidung zu treffen es zu machen.

Bleibe du selbst, sei authentisch und starte erst einmal.

Ich sage immer:

Wenn du einen Baum fällen willst oder ein Kunstwerk kreieren willst, dann fang erstmal mit dem Groben an. Fälle erstmal den Baum, du kannst danach noch weiter daran herumbasteln.

Ich kenne viele Leute, die das perfekte Produkt an den Mann bringen wollen aber das gibt es nicht. Die ersten Videos von mir, die ich extra noch auf YouTube gelassen habe, damit jeder sehen kann wie ich gestartet bin, waren völlig unauthentisch und überbelichtet, der Ton war furchtbar,

die Message kam gar nicht rüber, weil ich versucht habe anders zu reden als ich wirklich bin aber ich habe gemerkt von step zu step wirst du sicherer und du fühlst dich wohl.

Du hast die Möglichkeit das zu sagen was du möchtest und du findest auch die Menschen, die das hören möchten. Habe keine Angst wer dagegen sein könnte, das ist egal, du findest Menschen die das unterstützen was du machst und darum geht es ja auch.

Lass deine Sicht immer auf das Pro gerichtet und nicht auf das Kontra, also „was möchtest du“ und nicht „was möchtest du nicht“.

Dann starten, es muss nicht die beste Kamera sein, es muss nicht das beste Equipment sein, Geduld haben auch wenn das Feedback nicht so groß ist am Anfang, einfach dranbleiben.

Wenn ich am Anfang 10 Views hatte, dann waren das auch 10 Menschen, die das geschaut haben.

Ich habe mit einem Like auf Facebook angefangen und jetzt sind es knapp 11.000 in einem Jahr.

Das ist alles machbar. Hätte ich nach einer Woche aufgegeben und gesagt „Das schaut ja sowieso kein Mensch, dann wäre es auch so gekommen“.

Da musst du aufhören zu vergleichen, nicht auf die großen schauen und sagen warum ich selbst nicht eine Millionen Klicks habe, sondern step by step schauen,

du hast 10 Likes auf einen Kommentar oder eine Aktion von dir und das sind wirklich 10 Menschen und diese 10 Menschen erzählen das auch weiter,

deine Message ist nie verloren, also bleib am Ball und vertraue darauf, dass du besser wirst und dich besser machst und, dass die ganze Sache positiv wächst.

Gunnar Schuster:

Guter Punkt. Das heißt du würdest jemandem, der auch bei YouTube und Facebook aktiv werden möchte, empfehlen:

Einfach anfangen und machen und dann auf dem Weg anpassen?

Biyon Kattilathu:

Absolut, starte einfach.

Du kannst ein Benchmark haben, einen Vergleich mit einem guten Vorbild aber vergleiche dich nicht jeden Tag damit.

Stell die Kamera auf, fang an zu quatschen und dann raus damit, einfach machen, nicht warten bis es für dich perfekt ist, denn es wird nie perfekt sein, es wird immer etwas geben, was dich vielleicht stören könnte aber, wenn du

Du-selbst bleibst und die Message rüberkommt, dann ist das ein großer Gewinn für alle Menschen.

Gunnar Schuster:

Sehr guter Punkt.

Du hast am Anfang von Motivationstraining gesprochen und auch von Trainings für Unternehmen, wenn ich das richtig verstanden habe. Lass uns mal kurz über Motivation zu sprechen:

Wie schaffe ich es, meine Motivation dauerhaft aufrecht zu halten?

Biyon Kattilathu:

Wie schaffst du es dauerhaft motiviert zu bleiben, eine gute Frage. Einer der wichtigsten Punkte ist:

Warum machst du das Ganze?

Du kannst das Wort Motivation nehmen und schauen was darin steckt, nämlich das Motiv.
Das Motiv ist entscheidend für deine Motivation, warum machst du etwas, warum stehst du jeden Morgen auf, warum führst du jeden Tag eine bestimmte Tätigkeit aus, warum führst du eine Beziehung, auch da ist die Motivation entscheidend.

Dabei geht es nicht wirklich um das Ziel an sich.

Wenn du 10 Leute fragst, was ihr Ziel ist, dann bekommst du 10 Ziele genannt und dann solltest du dich fragen, mit welchem Gefühl du das Ziel verbindest.

Wenn jemand sagt „Mein Ziel ist es meinen Traumpartner zu haben“ und dann fragst du ihn warum er das haben will,

kommst du langsam auf die Gefühlsebene, das heißt es ist wegen der Liebe, der Geborgenheit, es ist Schutz, Selbstverwirklichung.

Wenn du diese Gefühle kreieren kannst, weißt du wofür u es machst und dann bleibst du am Ball.

Wichtig ist es auch, Geduld zu haben, das ist natürlich meine große Stärke aber ich möchte es trotzdem sagen: Bleib geduldig. Das Beispiel der Pflanze ist alt aber es ist immer noch Tatsache.

Du weißt nie wann die Pflanze aus der Erde tritt, du siehst immer nur von oben drauf und siehst die Erde, denkst warum du das ganze gießt,

es passiert doch eh nichts und irgendwann ist die Pflanze plötzlich da und du denkst dir, dass es sich doch gelohnt hat.

Um diese Geduld zu haben ist es wichtig sich Teilziele zu setzen und diese zu verfolgen.

Du musst dir sagen „Zuerst möchte ich das schaffen, dann möchte ich das schaffen und dann das schaffen“, dann musst du diese Zwischenziele auch feiern.

Dafür brauchst du den richtigen Fokus und das ist die dritte und letzte Message in diesem Bereich: bleibe fokussiert.

Was möchtest du wirklich haben?

Visualisiere die Dinge, die du wirklich haben möchtest und sei dabei ganz konkret.

Wenn ich Teilnehmer habe, die Gewichts Probleme haben oder abnehmen möchten, reicht es nicht zu sagen, dass ich besser aussehen oder weniger wiegen möchte,

sondern ich muss ein konkretes Datum haben, eine konkrete Gewichtszahl haben und dann musst du sagen warum du das machen möchtest,

da kommen wir auf die Gefühle zurück, ich möchte mich vielleicht besser fühlen, möchte anders auftreten, möchte mir ein Kleid kaufen,

wenn die Gefühle stimmen, die Teilziele definiert sind und der Fokus richtig gerichtet ist, dann schaffst du es auch motiviert zu bleiben.

Gunnar Schuster:

Wenn ich mein „warum“ herausfinden möchte, du hast ja schon ein bisschen dazu erzählt,

hast du da einen Masterplan wie man das schnell herausfindet oder einen Masterplan wie man das schnell herausfindet?

Wenn jemand sein „warum“ nicht kennt, wie findet man das heraus?

Biyon Kattilathu:

Sehr gute Frage.

Zum einen ist die Frage was deine Werte sind.

Was sind die drei Werte, die für dich maßgeblich sind und dann fragst du dich „Lebe ich nach diesen Werten?“.

Dann findest du heraus ob du auf dem richtigen Weg bist.

Danach die Frage nach deinem „Warum“, das ist sehr eng verknüpft mit deiner Leidenschaft. Tust du wirklich die Dinge, die dich selbst begeistern?

Stell dir vor ich würde dich finanziell versorgen, du wärst unabhängig und hättest Millionen auf dem Konto und dann frage ich dich „Was würdest du den ganzen Tag tun,

mit welchen Tätigkeiten würdest du dich den ganzen Tag beschäftigen“, viele sagen dann, dass sie shoppen gehen oder reisen würden.

Irgendwann hast du aber zu Ende geshoppt, hast die ganze Welt gesehen und du bist immer noch bei dir selbst und dann frage ich dich noch einmal „Was machst du jetzt?“.

Dann kommen die Menschen und sagen in meinen Seminaren zum Beispiel, dass sie Malen würden, Malen ist ihre Leidenschaft oder sie helfen gerne Menschen, denen es nicht so gut geht oder ich beschäftige mich gern mit Tieren oder baue gern etwas, bin kreativ oder unterrichte gern.

Das sind die Tätigkeiten, die du in deinem Lebensrahmen für dich definieren musst und dabei geht es nicht immer nur um die eine Sache.

Wenn jemand sagt, dass er am liebsten singt, dann frage ich wieder

„Warum singst du denn gern? Mit welchen Gefühlen verbindest du das?“.

Wenn jemand darauf sagt, dass er singt, weil er eine bestimmte Botschaft vermitteln will, sage ich,

dass er nicht unbedingt singen muss um eine Botschaft zu vermitteln, er kann auch den Rahmen nehmen, in eine andere Richtung halten und dann sagen

„Vielleicht kann ich auch Speaker werden oder Motivationsunternehmer und kann es auch so schaffen meine Message zu verbreiten“.

Gunnar Schuster:

Guter Punkt.

Du hast noch verschiedene andere Punkte angesprochen wie den Fokus oder das Visualisieren.

Lass uns da nochmal drauf eingehen.

Was kannst du zum Fokus sagen?

Wie wichtig ist er und wie kann man ihn aufrechterhalten?

Biyon Kattilathu:

Die Frage ist auf was du dich im Leben konzentrierst.

Konzentrierst du dich auf Dinge, die du nicht haben möchtest oder konzentrierst du dich auf Dinge, die du wirklich haben möchtest.

Es gibt zum Beispiel Menschen, die Tagebuch führen und dann frage ich diesen Menschen wann er etwas in dieses Tagebuch schreibt.

Das ist meistens, wenn es ihm nicht so gut geht.

Man denkt, dass man sich damit in diesem Moment hilft aber andererseits legst du damit den Fokus auf Dinge, die du nicht haben möchtest.

Deswegen kann ich empfehlen ein Erfolgsjournal zu führen: schreibe dir jeden Tag fünf Dinge auf, die dir gut gelungen sind.

Ganz bewusst sagen was super war und worauf man sich konzentrieren möchte.

Hier noch ein Zitat von Mutter Theresa: „Ich würde niemals auf eine Anti-Kriegs-Demo gehen, aber ich würde jederzeit auf eine Friedensdemo gehen“.

Man denkt das ist das Gleiche aber es ist etwas völlig Anderes, ob du darauf schaust was du haben möchtest oder eben was du nicht haben möchtest.

Auch die Frage wie du den Tag startest ist wichtig. Was für Ziele hast du für den Tag, wie fokussierst du dich für den Tag.

Wir kennen es alle: manchmal starten wir schlecht in den Tag und dann kommt alles aufeinander und wir fangen an das zu sehen was wir möchten.

Von daher ist es entscheidend sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man haben möchte. Wir haben ein retikuläres Aktivierungssystem im Gehirn, das uns genau das zeigt was wir haben möchten.

Wenn wir ein bestimmtes Auto haben möchten, sehen wir auf einmal nur noch dieses Auto auf den Straßen herumfahren.

Genauso können wir uns auch auf die Dinge konzentrieren, die wir sonst haben möchten: auf gute Menschen, auf lachende Menschen, auf gute Zufälle und dann voll am Ball bleiben.

Auch reflektieren und sagen, wenn es mal nicht so läuft. Abhaken und wieder Fokus auf das gute, warum mache ich das Ganze.

Gunnar Schuster:

Genau, eine gute Überleitung ist das Feiern der Teilziele, was du angesprochen hast.

Was genau meinst du mit feiern und wie sollte man feiern?

Biyon Kattilathu:

Dafür ist es ganz wichtig, dass du im hier und jetzt bist.

Zu sagen „okay, das habe ich geschafft, habe einen Haken dahinter gemacht“ und dann kann es ein feiern im klassischen Sinne sein, sich selbst mal auf die Schulter zu klopfen,

meistens arbeitet man ja auch im Team oder mit gewissen Leuten, die dich unterstützen, ganz explizit sagen:

Das haben wir geschafft, das schließen wir jetzt ab und bevor wir das Nächste machen bleiben wir im hier und jetzt und feiern das Ganze.

Sind stolz darauf was wir geschafft haben, beglückwünschen uns dazu und sind im Moment und erleben diesen Moment ganz bewusst, sonst wird das ein Lauf nach dem nächsten Ziel und dem nächsten Ziel und es heißt nicht umsonst, dass du den Weg genießen sollst.

Das schaffst du nur, wenn du auf dem Weg die Teilziele feierst und die Aussicht genießt.

Ich bin vorgestern in Berlin gewesen, bin 500km gefahren und stell dir vor ich hätte die ganze Zeit nur an Berlin gedacht und die Kilometerzahl runtergezählt, da wirst du ja verrückt.

Deshalb dachte ich mir, dass ich die nächsten Kilometer einfach ein bisschen durch die Gegend schaue, halte mal an, mache eine kleine Pause und genieße den Weg dahin.

Denke an das nächste Stück vom Ziel, so kann man den Weg genießen und zack bin ich in Berlin.

Es ist wirklich so, dass ich diese Zeit genieße und das klassische Beispiel mit der Autofahrt kannst du auch auf das Leben und deine Projekte beziehen.

Gunnar Schuster:

Guter Punkt.

Der nächste Punkt ist Visualisierung.

Du hast am Anfang gesagt, dass du die Dinge visualisieren solltest so konkret wie möglich, dir deine Erfolge vorstellst und dich beim Beispiel „Abnehmen“ schon mit deinem Idealgewicht siehst.

Wie machst du das mit dem Visualisieren, wann machst du das und wie lange sollte man das machen?

Biyon Kattilathu:    

Es gibt zwei Arten von Visualisierungen.

Visualisieren solltest du immer im Geiste aber durchaus auch auf einer Tafel zum Beispiel oder einer Pinnwand.

Druck dir Zitate aus, druck dir Vorbilder aus, druck dir Länder aus, die du sehen möchtest, druck dir die Ziele aus, die Zahlen, die du erreichen möchtest, ob es nun Kundenzahlen sind,

Umsatzzahlen sind, visualisiere dir extrem auch auf den Pinnwänden, die du vor Augen hast.
Mach es wirklich ganz aktiv und, dass du es vor Augen hast.

Ich habe zum Beispiel während des Studiums immer ein bisschen an mir gezweifelt und habe auf den Spiegel im Badezimmer Sprüche geklebt wie „Biyon, es liegt alles in deiner Hand“,

das klingt vielleicht im ersten Moment ein bisschen komisch aber wenn du wirklich jeden Morgen darauf schaust setzt sich das Ganze auch ins Unterbewusstsein ab.

ich visualisiere ständig, ich sehe die Dinge auch wie ich sie haben möchte und das führt wiederrum zum Fokus und dir kommen die Menschen entgegen.

Seitdem ich den Fokus auf die Dinge richte, die ich haben möchte und wirklich visualisiere wie das ganze wächst,

kommen auch die Menschen auf mich zu, jetzt kommst du heute auf mich zu, du scheinst eine gute Seele zu sein, das ist alles kein Zufall.

Visualisiere Menschen, die dich umgeben und dann schaffst du das auch. In meinen Seminaren sage ich auch, dass die Dinge mitgeschrieben werden sollten, denn nur so steigerst du dein Commitment zu der Geschichte.

Gunnar Schuster:

Ich möchte eine kurze Geschichte zu einem Freund von mir erzählen. Mein Freund hat in „The Secret“ mitgewirkt und mit dem habe ich mich getroffen und ich habe ihm erzählt,

dass ich sehr emotional werde wenn ich Sachbücher lese und er meinte darauf zu mir, dass genau das der Fall ist,

wenn du mit deinem Inneren verbunden bist, wenn du genau das fühlst,

wenn du den Tränen nahe bist, wenn du ein Zitat liest,

dann ist das mit deinen Gefühlen verbunden und dann solltest du dir das auf jeden Fall entweder anstreichen oder aufschrieben,

weil das mit dir und deinem wahren Kern räsoniert.

Biyon Kattilathu:

Absolut und dafür ist es auch wichtig diesen Fokus zu haben.

Um bei deinem Beispiel zu blieben: du warst voll in deinem Moment, da hat nicht das Handy geblinkt oder der Fernseher geklackert,

sondern du warst in dem Moment und so hast du es verstärken können.

So mache ich das auch.

Wenn ich etwas Cooles lese mache ich mir eine Kerze an oder gute Musik und bin voll im Moment.

Wenn du dich einer Sache voll widmest hast du auch die Möglichkeit extrem gut zu visualisieren und eins zu werden mit der Sache.

Es wird Wirklichkeit, du spürst das schon und wenn du es nur so nebenbei machst und nicht mit dem ganzen Herzen dabei bist ist es schwierig.

Es ist auch eine Sache des Mutes einfach zu sagen „Ich bin jetzt voll drin und stelle es mir so krass vor was passieren wird“, dann schaffst du es auch.

Man sagt nicht für umsonst „sein, tun, haben“, du musst es schon sein, dann wirst du die Dinge tun, die du haben möchtest und dann wirst du sie auch kriegen.

Viele denken ja du musst erstmal etwas tun um dann etwas zu haben um dann etwas zu sein, aber nein:

du musst jetzt sein, was du in Zukunft sein und haben möchtest.

Gunnar Schuster:

Genau, also erst an dir selbst arbeiten.

Du hast gesagt, dass du Zweifel an deinen Leistungen gehabt hast und Zweifel generell und du hast noch erwähnt, dass du mit den Zettelchen am Spiegel,

was letztendlich eine Art Affirmation ist, dein Unterbewusstsein programmiert.

Würdest du das jedem empfehlen, der Zweifel im Leben hat?

Was kannst du noch jemandem empfehlen, der an etwas Zweifel hat?

Biyon Kattilathu:

Bei mir hat es gewirkt, wobei ich auch sagen muss, dass diese Zettelchen nicht alleine standen,

ich habe auch weiterhin an mir und meinem Mindset gearbeitet, an meinem Umfeld gearbeitet, an den Dingen gearbeitet die ich möchte.

Man muss trotzdem immer noch reflektieren, ob das der richtige Weg ist.

Es bringt nichts, wenn ich eine Leiter hochklettere und ich die Leiter an die falsche Stelle gestellt habe.

Es hätte auch sein können, dass dieses Studium oder was auch immer nicht der richtige Weg für einen ist.

Man braucht sich nicht einreden „du musst dranbleiben, alles andere wäre mit aufgeben gleichzusetzen“, es ist auch wichtig,

realistisch zu bleiben und sich zu fragen, ob das noch Sinn macht, macht dieser Beruf noch Sinn, macht diese Beziehung noch Sinn.

Im Hier und Jetzt die richtige Entscheidung treffen, das ist natürlich nicht immer einfach.
Nichtsdestotrotz sollte man sich ständig motivieren und ruhig mit diesen Affirmationen arbeiten.

Gunnar Schuster:

Ja das ist ein guter Punkt, du hast nämlich auch gesagt, dass du Rituale hast. Wie sehen die aus und was kannst du anderen Menschen für Rituale empfehlen?

Biyon Kattilathu:     Ein sehr sinnvolles Ritual wäre zum Beispiel drei Mal am Tag die Zähne zu putzen.

(Gunnar lacht)

Biyon Kattilathu:

Deine Reaktion hat ja schon gezeigt, dass es selbstverständlich für uns geworden ist,

das nennen wir gar nicht mehr Ritual, weil wir den Sinn dahinter verstanden haben.

Aber als Kind war es nicht so und dementsprechend ist es wichtig, dass wir diese Rituale auch in anderen Dingen einführen.

Das gute an Ritualen ist, dass wir unsere Entscheidungsqualität durch gewisse Rituale erhöhen.

Durch Routinen und Rituale kannst du bessere Entscheidungen treffen.

Rituale können sein: feste Zeiten für Sport. Dann musst du dich nicht immer vor die Entscheidung stellen „mache ich dies oder jenes“.

Ritual kann auch sein, dass ich immer das gleiche einkaufe. Ich gehe schnurstracks durch den Einkaufsladen und lege immer das Gleiche in den Einkaufskorb, weil ich weiß, dass es eh immer zu 90% identisch ist.

Ein wichtiges Ritual ist: der Morgen macht den Tag.

Es ist entscheidend, dass du gut in den Tag hineinstartest.

Ich habe heute Morgen Sport gemacht, bin aufs Fahrrad gegangen im Fitnessstudio und habe da etwas gelesen.

Habe den Geist und den Körper in einer Stunde auf Vordermann gebracht.

Dazu höre ich noch gute Musik, keine aggressive Musik, sondern entspannende Musik und dann spürst du, dass du voll im Moment bist und kannst die Sachen viel besser aufsaugen.

Du kannst dich morgens auch zu Hause ein bisschen bewegen, mache ein paar Liegestütze, einfach das kindliche wieder herausbringen, sich bewegen, merken, dass Geist und Körper eng verknüpft sind und lies auch Sachen, die dich motivieren.

Lies Bücher oder Geschichten oder schau inspirierende Videos, weil du dann besser in den Tag startest.

Wenn ich zu einem Kunden fahre und mir morgens die ganzen Nachrichten reinziehe, dann weiß ich, dass ich unterbewusst viele negative Dinge aufsaugen werde, die dann irgendwie noch wirken.

Wenn ich aber gute Musik oder etwas Interessantes vorher lese, dann weiß ich, dass ich mit einem ganz anderen Mindset dorthin gehen und ganz anders auftreten werde.

Gunnar Schuster:

Ja, was ich zum Beispiel auch mache, entweder, wenn ich Bahn oder Auto fahre, dass ich diesen Ort in meine persönliche Universität umwandle,

dass ich mir dementsprechend etwas vorbereite wie zum Beispiel Hörbücher,

um gerade nicht das zu machen, was du gerade gesagt hast, Radio oder Zeitung lesen.

Biyon Kattilathu:

Klar, wir wissen alle, dass da Angst und Schrecken verbreitet wird und das resultiert irgendwo her.

Angst und Zweifel hatten wir als Baby nicht, da haben wir herumgespielt und sind hingefallen, aufgestanden, haben geschrien und uns nicht gekümmert,

was andere denken aber irgendwann kommen vielleicht Zweifel und Ängste und deshalb können wir auch ganz bewusst wieder abstand davon nehmen.

Viele Menschen denken sich vielleicht, dass Hörbücher zu teuer sind aber es gibt viele YouTube Videos, die man sich herunterladen kann und dann als MP3 auf

eine DVD brennen kann oder sich anhören kann, Hörbücher, Zusammenfassungen von Hörbüchern, inspirierende Reden, die kann man sich alle anhören.

Wenn man wirklich will, findet man das auch.

Gunnar Schuster:       Inspirierende Reden kann ich jedem nur empfehlen.

Biyon Kattilathu:

Ich habe zum Beispiel auch eine Routine, dass ich morgens eine MP3 anhöre, die Morning Motivation, die man sich bei ITunes herunterladen kann.

Für deine Zuschauer vielleicht als Geschenk unter biyon.de/gratismp3 kriegt man die auch gratis von mir geschenkt.

Es geht mir nicht um den Euro den ich da verdiene, sondern darum, dass sich Leute das morgens anhören und dieses Stück, was ich da aufgenommen habe, habe ich für die Menschen aufgenommen und jetzt kann ich mich sogar selbst damit motivieren.

Gunnar Schuster:

Jeder, der sich dafür interessiert kann auf der Website nachschauen, es wird auf jeden Fall in den shownotes veröffentlicht, da könnt ihr einfach draufklicken,

werdet weitergeleitet und könnt es euch herunterladen.

Wenn ich ein Ritual einführen möchte, wenn ich herausgefunden habe, dass ich etwas Neues in meinem Leben benötige, wie kann ich das deiner Meinung nach einführen?

Biyon Kattilathu:

Einfach machen.

Es klingt simpel aber du weißt was gut sein kann.

Wenn du spürst, dass es eine gute Sache ist, dann triffst du die Entscheidung und sagst okay, ich möchte ein gewisses Ritual einführen, das machst du in den ersten drei Tagen.

Du musst den ersten Schritt in diesen ersten drei Tagen machen.

Wenn du es umgesetzt hast, bleibst du drei Wochen dran.

Wenn du wirklich 4 Wochen dranbleibst, wird es zu einer Gewohnheit.

Du musst konsequent sagen welche Zeit es ist, zu der du etwas machen möchtest.

Ob es eine Meditation ist, ob es Sport ist, ob es ein Projekt ist, du musst den Rahmen dafür schaffen.

Richte vielleicht den clean desk ein, mache deinen Arbeitsplatz dafür fertig oder verabrede dich mit Freunden zum Sport oder fixiere dich schriftlich darauf,

schreibe auf deine Pinnwand ganz konkrete Dinge, die du machen möchtest, einen Wochenplan.

Du spürst ob es wichtig ist und dann spürst du was wichtig ist und bleibst eins zu eins am Ball.

Gunnar Schuster:

Du hast also einen Wochenplan? Du setzt dich jeden Sonntag hin und planst die Woche durch oder wie machst du das dann?

Biyon Kattilathu:

Ich plane die Woche durch.

Es gibt bestimmt exzessivere Menschen, ich will da immer noch ein bisschen spontan und flexibel bleiben aber die wichtigsten Dinge stehen fest und das Umfeld

akzeptiert diese Dinge, das ist natürlich am Anfang auch schwierig für dein Umfeld, aber die gewöhnen sich daran, da darf man keine Angst vor Ablehnung haben,

wenn Menschen nicht mit einem Wandel klarkommen, dann ist das nicht dein Problem.

Gunnar
 

Hey, ich bin Gunnar, Internet Unternehmer und Coach aus Leidenschaft. Mich interessiert Weltklasse Performance rund um Life & Business und auf diesem Blog wirst du Strategien und Methoden kennenlernen, um von NULL an ein profitables Online-Business aufzubauen - damit du mehr Freiheit im Leben hast.

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