Diana Grabowski: Erfolgreicher Neustart nach dem Krebs | Gunnar Schuster
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Diana Grabowski: Erfolgreicher Neustart nach dem Krebs

Heute haben wir ein sehr inspirierendes Interview mit Diana Grabowski. Diana unterstützt als Ideenheldin, Berufungscoach und Marketing-Consultant vielseitige Menschen dabei die für sie perfekte Kombination ihrer Talente zu finden, um erfolgreich zu leben. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Von der Angst, dass wenn sie den Job kündigt den sie nicht geliebt hat und dann arbeitslos wird über eine schwerwiegende Krankheit und spätere Selbstfindung und Fernsehauftritte ist Diana dorthin gekommen wo sie jetzt ist – ein Vorbild für andere Menschen die etwas in ihrem Leben verändern wollen und die ein Leben wollen, das genau zu ihnen passt.

Wenn es anfängt leicht zu gehen, dann bist du auf dem richtigen Pfad und da lohnt es sich weiter hinzugucken. 

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Inhalte des Interviews

  • Wie ihr Körper darauf reagiert hat, dass sie einen Job getan hat, der nicht ihren Werten entsprach.
  • Wie man die Angst überwindet einen Job zu verlassen, der nicht zu einem passt
  • Warum du niemals einen Job haben darfst, der dich unglücklich macht
  • Wie Diana trotz Kündigung und Krebs ihr eigenes Online Business aufbauen konnte
  • Warum es für ihren Erfolg so wichtig war herauszufinden wer Dina wirklich ist
  • Leitfaden wie du Klarheit im Leben bekommst
  • Was die nächsten Schritte sind, wenn man weiß, was man im Leben will
  • Wie du die Kunden anziehst, die du willst
  • Welche Strategie Diana fürs Positionieren benutzt
  • Tipps wie du deinen Wunschkunden identifizieren kannst
  • Der erste Schritt um das Hamsterrad zu verlassen

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Diana Grabowski | Erfolgreicher Neustart nach dem Krebs | Podcast

 

Wie erreichst du Diana Grabowski?

  • www.diana-grabowski.com

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  • Du musst dich nicht entscheiden – Barbara Sher

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Transskipt des Interviews mit Diana Grabowski

Thema: Diana Grabowski | Erfolgreicher Neustart nach dem Krebs

 

Einige Highlights dieser Episode:

  • „Es ist im Leben ein Ausprobieren und erstmal tun, um dann zu merken ob das wirklich meins ist oder ob ich mich da durchquälen muss.“
  • „Ich war so zerstreut, so vielfältig, dass ich mich selbst ständig verzettelt habe und dadurch lange nicht den Erfolg für mich einnehmen konnte, den ich mir so gewünscht habe und erst als ich anfing mich damit zu beschäftigen wie ich bin und mein Leben und mein Business danach ausgerichtet habe, konnte ich sagen, dass mein Business läuft.“
  • „Wenn es anfängt leicht zu gehen, wenn du merkst, dass du im Fluss bist, du die richtigen Leute triffst, alles läuft, dann bist du auf dem richtigen Pfad und da lohnt es sich weiter hinzuschauen.“
  •  „Folge der Freude und das Universum wird dir Türen öffnen, wo es vorher noch keine gab.“

 Diana Grabowski:

Danke, dass ich hier sein darf. Ich unterstütze als Ideenheldin,

Berufungscoach und auch Marketingconsultant vielseitige  Solunternehmer, die für sie perfekte Kombination ihrer vielen Talente zu finden, die sie wirklich glücklich macht und diese dann in ihrem Solounternehmen erfolgreich zu leben.

Ich habe vor einem Jahr die „Ideenhelden“ Bewegung gegründet, also eine Bewegung, die gerade vielseitigen Menschen wie Scanner und Ideenhelden unterstützt ihr ganzes Potential zu leben und ihr Business aufzubauen.

Da bilden sich Kooperationen, es wird sich gegenseitig unterstützt und inspiriert. Da ist eine schöne Bewegung entstanden und das ist meine Berufung, ich habe viel Freude dabei.

Gunnar Schuster:

Okay, wie bist du dazu gekommen das zu machen?

Diana Grabowski:

Vor 2 Jahren lag ich in Indien in der Hängematte, habe gerade eine Aloe-

Vera-Kur gemacht, mich gerade neu aufgebaut und auf einmal habe ich das Buch von Barbara Sher „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend träume hast“ gelesen und gemerkt, dass ich auch so eine bin.

Mir wurde viel klar und auch warum mein Solounternehmen bisher nicht laufen konnte, weil ich viele verschiedene Sachen gemacht habe, mit einem Bauchladen herumgelaufen bin und als ich erkannt habe, dass das meine Natur ist, meine Scanner Persönlichkeit,

habe ich angefangen mein ganzes Business umzustrukturieren und mir als Fokus die Scanner zu nehmen und mein Business danach aufzubauen und ab diesem Moment fing es an gut zu laufen,

weil ich wusste dass ich richtig bin und merkte, was für einen Mehrwert ich bieten kann, indem ich Menschen unterstützen kann zu erkennen wer sie sind.

Diese Vielseitigkeit ist eine große Chance und nicht nur eine Herausforderung, weil man nichts gebacken kriegt und sich immer verzettelt oder sich Sprüche anhören kann wie „Bring doch mal was zu Ende.“

Gunnar Schuster:

Super, also du warst in Indien und was ist vorher passiert?

Du hast dich ja nicht von einem Tag auf den anderen mit Ideenhelden beschäftigt.

Warst du angestellt, was hast du gemacht und wie ist dieser Sprung gekommen, dass du gesagt hast, dass du selbständig wirst?

Diana Grabowski:  

Das begann schon vor 12 Jahren, ich war festangestellt in einem Verlag als Marketing Managerin für ein paar Jahre schon und habe gemerkt, dass ich mich ganz unfrei gefühlt habe,

es war ein Klima was mir überhaupt nicht entsprochen hat mit viel Konkurrenzkampf, unmöglicher Mitarbeiterführung wo meine Werte wie Respekt oder liebevoller Umgang,

überhaupt nicht gepflegt wurden und mein Körper hat mir immer wieder Signale geschickt,

dass ich endlich damit aufhören soll aber ich hatte die Angst, dass ich nie wieder einen Job finde, wenn ich aus dieser Festanstellung verschwinde.

Mein Körper hat sich immer weiter gesteigert bis ich Krebs bekam, wo ich einfach nicht mehr weitermachen konnte, wo ich aus dem ungesunden Lebensstil herausgeschleudert wurde und alles nochmal überdacht habe.

Gunnar Schuster:

Dein Körper hat dich also darauf hingewiesen, dass du etwas falsch machst und endlich mal etwas anders machen sollst?

Diana Grabowski:  

Genau, es war wirklich ein innerer Schrei, schon fast wie ein Urschrei

„Hör auf dich selbst kaputt zu machen, das ist nicht dein Weg, du gehst vor die Hunde und mach lieber dein eigenes Ding“.

Diesen Schrei konnte ich dann auch nicht mehr überhören und habe mir dann sehr viele Sinnfragen gestellt und mich sehr intensiv mit mir auseinandergesetzt,

mit dem, warum ich denke hier zu sein, was mich erfüllt, was mir Freude bringt, was mir Begeisterung verschafft, wo ich mich einbringen kann und ohne mich zu verbiegen so sein kann,

wie ich bin und da habe ich viele Sachen ausprobiert, weil ich auch diese Erfahrung gemacht habe:

Es ist im Leben ein Ausprobieren und erstmal tun, um dann zu merken ob das wirklich meins ist oder ob ich mich da durchquälen muss.

Bei all dem, was mir leicht von der Hand ging und wo ich die Freude und Begeisterung gespürt habe, wusste ich, dass ich an der richtigen Stelle bin und dass es sich hier lohnt dranzubleiben.

Gunnar Schuster:

Lass uns nochmal auf die Angst eingehen.

Es wird bestimmt vielen Menschen so gehen, die einen festen Job haben und wissen, dass sie etwas Anderes machen wollen aber diese Angst haben und nicht herauskommen.

Vielleicht hast du ein paar Tipps wie man damit umgehen kann, kannst du dazu nochmal erzählen?

Diana Grabowski:  

Sehr gern.

Das ist wirklich die größte Angst, die uns in Situationen versetzt, die uns nicht guttun, diese Angst „Ich bekomme nichts Besseres“.

Da muss man wirklich mal schauen was ich im Moment habe.

Da kann es doch nur besser werden.

Wenn ich einen Job habe, in dem ich unglücklich bin, bei dem mir mein Körper zeigt, dass es so nicht weitergehen kann, wo ich schlaflose Nächte habe,

weil ich nicht mehr gern zur Arbeit gehe, muss ich schauen ob dieser Job wirklich so toll ist wie ich es mir denke.

Es ist wichtig für sich selbst da zu sein und auf sich zu achten und alles andere was ich tue kann nur besser werden als das, was ich Momentan habe.

Viel ist auch ein abchecken, zu schauen was ich noch tun kann, wo kann ich etwas Neues beginnen und wenn ich Sicherheit brauche, was viele Menschen brauchen,

dann kann ich neben der Selbständigkeit vielleicht noch einen Teilzeit Job ausführen, der meine Fixkosten zahlt.

Dann habe ich die Sicherheit, die mir so wichtig ist und in der restlichen Zeit kann ich mir das aufbauen, wo man sagt, dass mein Herz vor Freude pocht und da kann ich einen richtigen Beitrag leisten.

Gunnar Schuster:

Wie hast du das gemacht?

Du hast es erkannt, bist während dieser Zeit krank geworden, hast du dir dann Urlaub genommen oder gekündigt?

Wie hast du herausgefunden, dass du ein Leben haben möchtest, das du liebst?

Diana Grabowski:  

Ich wurde gekündigt, habe den Job, an dem ich festgehalten habe auch noch verloren, das war eine sehr krasse Zeit.

Ich habe den Job verloren, ich habe die Diagnose bekommen, mein Freund hat Schluss gemacht, ich bin sehr tief gefallen und hatte Null halt in diesem Moment.

Ich durfte mein Leben danach neu zeichnen und von vorne anfangen.

Gunnar Schuster:

Das Gute was ich jetzt heraushöre ist, dass du ganz unten warst und es dann nur noch den Weg nach oben gab.

Diana Grabowski:  

Ganz genau, das war meine Chance.

Ich wusste, dass da nichts mehr geht und ich neu anfangen muss und musste überlegen was ich will.

Ich war fast 2 Jahre in Therapie mit Chemo und allem Drum und Dran und war erstmal versorgt durch die Krankenkasse und dem deutschen System, dadurch war ich abgesichert.

Danach habe ich Wege gefunden, wie ich Unterstützung durch Förderung bekommen konnte, es gab damals und heute auch noch den Gründungszuschuss,

durch den ich gewisse Fixeinnahmen hatte und mir in Ruhe mein Business aufbauen konnte.

Gunnar Schuster:

Du hast also 2 Jahre dein Business aufgebaut und hattest noch eine Einnahmequelle.

Also hat sich ja irgendwie alles in die Richtung entwickelt, wie du es wolltest oder?

Diana Grabowski:

Ja genau, vor Allem wie es mein Inneres wollte. Das kam ganz tief aus mir heraus und ich hatte keine andere Chance mehr, als dem zu folgen.

Gunnar Schuster:

Wie lange hat es gedauert, bis du Einkommen generiert hast mit deinem Projekt?

Diana Grabowski:

Ich bin jetzt seit 10 Jahren selbständig und bin bestimmt mindestens 6 Jahre mit einem Bauchladen herumgelaufen, habe viel ausprobiert.

Ich war Projektmanagerin, habe Entspannungskurse und Jogakurse gegeben, Wildkräuter Seminare und natürlich Berufungscoaching aber ich war so zerstreut, so vielfältig,

dass ich mich selbst ständig verzettelt habe und dadurch lange nicht den Erfolg für mich einnehmen konnte, den ich mir so gewünscht habe und erst als ich anfing mich damit zu beschäftigen wie ich bin und mein Leben und mein Business danach ausgerichtet habe,

konnte ich sagen, dass mein Business läuft.

Gunnar Schuster:

Super, das heißt du hast dich in dieser Auszeit auch mit dir selbst beschäftigt?

Diana Grabowski:

Ja sehr viel.

Habe viel ausprobiert, viele natürliche Heilmethoden, habe mich mit Spiritualität und energetischen Geschichten beschäftigt,

bin viel gereist, das hat mir auch ganz viel gezeigt und meinen Horizont ganz weit gemacht und habe dadurch viel Erfahrung gesammelt.

Irgendwann war ganz klar, dass ich diesen einen Weg gehe.

Gunnar Schuster:

Welche Tipps kannst du den Zuhörern mitgeben um selbst Klarheit im Leben zu finden?

Diana Grabowski:

Ein ganz wichtiger Leitfaden, woran man erkennen kann, dass man sein Ding macht ist dieses flow – Gefühl.

Dieser Schaffensrausch, dieses prickeln im Körper oder dieses Herzklopfen, wo du die Zeit um dich vergisst und merkst, dass du komplett aufgehst.

Wann ist dieses Gefühl in dir, wann merkst du diese Begeisterung.

Das musst du für dich beobachten, wo immer ist das, wenn du was tust.

Das war für mich ein Punkt, an dem ich erkannt habe, dass ich auf der richtigen Spur bin.

Gunnar Schuster:

Wie lange hat es ungefähr gedauert bis du gewusst hast was genau du machen möchtest und welche Schritte hast du danach vorgenommen?

Diana Grabowski:  

Es waren viele kleine Mosaiksteinchen, die sich immer weiter zu einem bunten Bild zusammengefügt haben.

Ich habe vor Allem wenn ich entspannt war diese kleinen Mosaiksteinchen entdeckt. Der nächste Schritt war es das auszuprobieren.

Ich habe gemerkt, dass mir das Spaß macht und dann musste ich gucken wie ich das für mich testen kann, habe mir überlegt was ich dazu brauche,

habe es mit Freunden ausgetestet und bin sehr viel ins Ausprobieren gegangen.

Gunnar Schuster:

Okay und wie ging der Weg weiter zu „Ideenhelden“.

Du hast gesagt, dass du dich intensiv mit Scanner Persönlichkeiten und Soloentrepreneuren beschäftigst.

Wie ist das andere entstanden?

Diana Grabowski:

Das war dieser besagte Abend in der Hängematte in Indien, wo ich das Buch von Barbara Sher gelesen habe.

Da habe ich mich immer mehr erkannt und konnte auch die Besonderheit darin sehen.

Da merkte ich wie dieser starke Wunsch in mir aufging, Menschen mit Scanner Persönlichkeiten zu ermutigen ihr Leben und auch ihr Solopreneurship daran auszurichten.

Da merkte ich wie es bei mir prickelte und wie ich riesen Lust hatte etwas damit zu machen.

Danach habe ich mich mit Bloggen beschäftigt, dann kam der Name „Ideenhelden“ zu mir und danach habe ich mein Business ausgerichtet, meine Positionierung geklärt.

Es war schwierig sich da zu positionieren, bin diesen Prozess durchgegangen, habe mir meinen Wunschkunden gestaltet, wie der tickt, wo es ihm brennt, wo ich ihm helfen kann und habe danach mein Angebot ausgerichtet und dann kam eines zum anderen.

Ich habe die Kunden angezogen, mit denen ich gern arbeite, habe tolle Kooperationspartner gefunden, bin Menschen begegnet, die mich inspirieren und die ich inspirieren konnte, bin in diesen Fluss gekommen und von da an ging es leicht.

Diesen Tipp gebe ich deinen Hörern gern mit:

Wenn es anfängt leicht zu gehen, wenn du merkst, dass du im Fluss bist, du die richtigen Leute triffst, alles läuft, dann bist du auf dem richtigen Pfad und da lohnt es sich weiter hinzuschauen.

Gunnar Schuster:

Ein cooler Tipp, habe ich selbst auch so wahrgenommen.

Lass uns nochmal auf die Punkte eingehen, die du angesprochen hast.

Du hast gesagt, dass der Name zu dir gekommen ist, hast deinen Wunschkunden definiert und danach dein Angebot erstellt. Lass uns diese Punkte mal durchgehen.

Vielleicht kannst du nochmal darauf eingehen wie man Namensfindung machen kann?

Diana Grabowski:  

Es war ganz witzig, ich war bei Facebook unterwegs und auf einmal postete eine Freundin von mir auf einen Beitrag von jemand anderem „Mensch, das ist ja genauso eine Ideenheldin wie ich“ und das passte perfekt zusammen.

Ich habe sofort meine Freundin gefragt, ob ich den Namen verwenden darf, er traf genau auf meinen Wunschkunden zu, denn das zeichnete für mich einen Scanner aus:

Viele Ideen und manchmal verzettelt er sich mit den vielen Ideen.

Ein Held zu sein heißt etwas zu bewegen, anderes zu denken als der Mainstream, etwa Neues zu wagen, Dinge auf den Kopf zu stellen und ganz neue Wege zu gehen.

Genau das ist mein Wunschkunde: Menschen die sagen, dass sie etwas Neues auf die Beine stellen wollen, die Welt verändern wollen und ihren Beitrag leisten wollen.

Da geht mein Herz auf und da bin ich dabei. Bei „Ideenhelden“ merkte ich, dass es genau mein Ding ist.

Bei dem Namen „Scanner“ denke ich eher an eine Kasse, über die die Lebensmittel drübergezogen werden, das hat etwas oberflächliches aber Menschen, die so viele Dinge in sich haben sind überhaupt nicht oberflächlich.

Es geht automatisch in eine gewisse Tiefe, wenn man die Leidenschaft hat sich mit vielen Dingen auseinanderzusetzen. Deshalb hat mich dieser Begriff richtig angesprungen.

Gunnar Schuster:

Der nächste Punkt ist Positionierung.

Kannst du dazu noch etwas erzählen?

Du hast deinen Namen herausgefunden, ich höre aus deiner Begeisterung raus, dass du es sehr gern machst und wie hast du dich positioniert, welchen Prozess bist du durchlaufen um dich zu positionieren?

Welche Tipps kannst du den Zuhörern geben, die selbst ihre Positionierung herausfinden wollen?

Diana Grabowski:

Es ist für uns Ideenhelden die größte Herausforderung, einen Kunden klar zu definieren, denn es gibt für uns ja so viele andere tolle Menschen.

Auch mit dem Angebot „Oh je, ich habe doch noch dieses und jenes Angebot“ und da ist eine Positionierung für Ideenhelden ganz anders.

Es geht nicht darum sich eine Nische herauszupicken und die so eng wie möglich zu machen um der Experte in deinem Gebiet zu werden.

Bei Ideenhelden ist es wichtig, dass die vielen Talente zusammenfließen können, dass es nach außen hin einen Regenschirm gibt.

Unter diesem Regenschirm können sich viele verschiedene Bereiche zusammenfinden.

Da ist es wichtig zu schauen wo der rote Faden der vielen Projekte ist, wo kann man Dinge clustern, kombinieren oder wie ergibt sich ein Bild, das schön ineinander geht.

Als Beispiel:

Ein Kunde und Partner ist jetzt „Seelengärtner“, das Dach ist bei ihm die Natur, er arbeitet aber mit den Menschen in der Natur, mit Pflanzen, mit Pflanzengeistern, aber es ist klar, dass der Zugang zu den Talenten eines Menschen über die Natur stattfindet.

Es geht darum herauszufinden, was das große Ganze ist, da kann man auch in großen Visionen denken.

Wenn ich mich als Weltverbesserin sehe, die Frauen dazu bringt, richtig zu rocken und mit ihrem Charisma die Leute begeistert, dann bin ich eine Frauenermächtigerin, die Frauen zum Strahlen bringt.

Das ist es, was mich auszeichnet und das kann ich auf vielen verschiedenen Wegen tun: ich kann Bühnenpräsenz machen, Coaching machen, indem ich schaue was die Glaubenssätze sind, die sie davon abhalten auf die Bühne zu gehen, ich kann aber auch Outfitberaterin machen und ihr sagen, welches Outfit die Leute umhaut.

Ich kann Reisen anbieten, wo sich die Frauen in einem schönen Ort austauschen und gegenseitig unterstützen können.

Die Positionierung ist ein kreativer Prozess.

Nach besonderen Namen suchen, die der Vielseitigkeit gerecht werden und da kann man die Fantasie laufen lassen.

Letztendlich muss man das Dach finden, was nach außen zeigt und alle meine Talente umfasst.

Gunnar Schuster:

Super. Hast du einen bestimmten kreativen Prozess? „Ideenhelden“ oder „Seelengärtner“ sind ja sehr ausgefallene Namen, wie machst du das?

Diana Grabowski:

Das ist wirklich ein Prozess, der immer wieder anders ausschaut aber es gibt Elemente, die ich gern einsetze.

Das eine ist, dass ich wahnsinnig viele Fragen stellen, ich locke meine Interessenten richtig aus sich heraus, querzudenken und Dinge zu hinterfragen.

Immer wieder auch in höhere Perspektiven zu gehen um die Dinge mit einem Metablick anzuschauen.

Ich arbeite auch gern mit Trance und Hypnose um herauszufinden, was ganz tief in mir drin ist.

Wenn ich merke, dass es eine Blockade gibt, wo jemand sich noch nicht traut komplett in seine Kraft zu gehen, dann gibt es Techniken mit inneren Stimmen oder den Teilen, die in mir sind, die ich anwende.

Da habe ich ein ganzes Portfolio an kreativen und interessanten Prozessen, die ich einsetze.

Gunnar Schuster:

Okay, hast du da drei richtig fiese Fragen, die du mit den Zuhörern teilen kannst, die krasse Veränderungen hervorrufen könnten?

Diana Grabowski:

Fiese Fragen?

Was kann man da sagen?

Zum Beispiel:

„Stell dir vor heute Nacht passiert ein Wunder und du weißt auf einmal was dein Ding ist, was wäre das dann?“,

also auch mal ein bisschen verwirren und zeigen, dass es so einfach sein könnte.

Ich merke schon, dass ich manchmal auf eine charmante Art provoziere aber fiese Fragen fallen mir spontan gar nicht ein.

Vielleicht noch „Stell dir vor alles ist möglich, was würdest du tun?„, aber die ist auch nicht fies.

Das ergibt sich dann wirklich im Tun. Auch wenn ich das kleinste Anzeichen merke und derjenige noch etwas zurückhält, dann hake ich nach.

Gerade vielseitige Menschen sehen ihre Talente gar nicht als solche, weil sie so selbstverständlich sind. Ich frage dann auch nach den Talenten, die für diese Personen doch sowieso keine richtigen Talente sind, das könnte eine fiese Frage sein.

Durch den hohen Perfektionsanspruch sehen wir oft gar nicht, was wir für Talente in uns haben und denken, dass das doch ganz normal ist.

Wenn du dich dann mit Menschen unterhältst, die anders denken, dann merkt man, dass es doch nicht so selbstverständliche Talente sind.

Gunnar Schuster: 

Super, dann lass uns mal zum nächsten Punkt kommen: dem Wunschkunden.

Ich glaube es ist ein sehr wichtiger Punkt, Wunschkunden zu identifizieren.

Teile mit uns bitte den Prozess, wie du deinen Wunschkunden entdeckt hast und welche Tipps du den Zuhörern geben kannst, ihren Wunschkunden zu identifizieren.

Diana Grabowski:  

Was ich gemacht habe:

Ich habe mir erst einmal auch einen Coach genommen, weil es leichter ist das gemeinsam mit jemandem zu erarbeiten, der von außen nochmal darauf schaut und nochmal Fragen stellt.

Ich habe auch Trance-Reisen und Meditation durchgeführt, wo ich mich tief entspannt und in mich geschaut habe, mit wem ich wirklich gern zusammenarbeiten möchte.

Das ist der Hauptbestandteil des Business, darum dreht sich alles.

Du schreibst die Artikel für die Menschen, schaust immer wieder wo du helfen kannst und im Prinzip ist dein ganzes Business auf das ausgerechnet, was du gern tust, wen du erreichen kannst und was du erreichen kannst.

Ich habe mir alle Eckdaten ausgedacht, mit wem ich zusammenarbeiten möchte. Zum Beispiel möchte ich nur mit Selbständigen arbeiten und nicht mit Festangestellten, weil ich nicht abends arbeiten möchte, weil das nicht meinem Biorhythmus entspricht.

Solche Aspekte sind auch ganz wichtig bei dem Businessdesign.

Ich habe mir überlegt wie meine Kunden vom Charakter her sind, ich will, dass sie groß denken, anpacken wollen, mit solchen Menschen möchte ich arbeiten.

Ich habe mir meinen Wunschkunden gebacken mit den kleinsten Details.

Auch möchte ich mit Kunden arbeiten, die ein offenes Mindset haben, reisen möchten, sich für Neue Dinge begeistern, vielseitig sind und viele Ideen mit einbringen.

Ich habe mir einen Steckbrief gemacht, auf den ich alles aufgeschrieben habe.

Was sind die Interessen meines Wunschkunden, was denkt der über sich, wo ist sein Kittelbrennfaktor, wo ist das was ihn nervt und wo er sagt, dass er das auf keinen Fall mehr erleben will.

Auch was die größte Sehnsucht meines Wunschkunden ist.

Das verrückte ist, dass es die Kunden, die ich mir gebacken habe, tatsächlich gibt und ich ziehe die an. Ich möchte damit gern die Hörer ermutigen:

Es gibt so viele Menschen da draußen, du darfst es dir wirklich erlauben deinen Wunschkunden zu backen. Unter den Menschen da draußen sind genug da, die so sind wie dein Wunschkunde.

Indem du in deiner Kommunikation immer deinen Wunschkunden vor dir hast, ziehst du die richtigen Leute an, das ist ein Erfolgskonzept, das 1A funktioniert.

Gunnar Schuster:

Du hast Frustration und Sehnsucht angesprochen.

Wie hast du herausgefunden was die Frustrationen und die Sehnsüchte deiner Kunden sind?

Diana Grabowski:

Ich habe irgendwie herausgefunden, dass dieser Wunschkunde mir ziemlich ähnlich ist.

Das erlebe ich auch bei vielen meiner Kunden.

Dadurch, dass ich viele Herausforderungen total kenne, ist es mir ein ganz großes Bedürfnis Menschen zu unterstützen, diese Herausforderungen zu bewältigen.

Ich kenne diese Herausforderungen einfach von dem Punkt, wo ich gestartet habe.

Ich habe mein Business darauf aufgebaut, dass ich Lösungen gefunden habe, mit diesen Herausforderungen umzugehen und Angebote habe, die genau diese Herausforderung lösen.

Gunnar Schuster:

Hast du eine Art Checkliste, die jeder durchlaufen möchte, wenn man sich selbst verwirklichen möchte beziehungsweise sein Ding machen möchte?

Diana Grabowski:

Das ist ein absolut individueller Prozess.

Bei mir ging dieser Prozess jetzt schon über 12 Jahre und manchmal geht er noch länger.

Eine Checkliste wird dem fast gar nicht, weil das Leben auch irgendwie so ist, dass man in seinem Leben schaut wo mein Platz, meine Berufung ist und es gibt ein paar Punkte, die sehr ähnlich bei vielen Prozessen sind.

Ich habe es vorhin schon mal angedeutet, dass es wichtig ist auf die eigenen Gefühle zu achten und zu schauen welche die Gaben sind, die ich mitbekommen habe.

Für mich sind die vielleicht ganz klein und unbedeutend aber für andere können die ein ganz großer Gewinn sein.

Etwas Anderes ist die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung:

Wie kannst du die Welt ein Stück verändern, wo möchtest du dich einbringen?

Das ist eines der tiefsten Bedürfnisse von uns Menschen, dass wir nicht nutzlos sein wollen, sondern irgendwo einen Sinn machen wollen.

Wir möchten am Ende unseres Lebens sagen, dass ich irgendwie meine Spuren hinterlassen habe, Menschen Kraft gegeben habe.

Ich überprüfe selbst, ob das was ich gerade tue, mich dabei unterstützt meinen Beitrag zu leisten.

Gunnar Schuster:

Oftmals ist es einfach ein in sich hineinschauen, zu wissen welche die Kernwerte sind und welche Emotionen man zu bestimmten Themen hat und das anzuerkennen.

Diana Grabowski:  

Genau, sich auch einzugestehen, dass es wichtig ist nach den eigenen Werten zu leben.

Für mich ist Freiheit ein wichtiger Wert und deshalb war ich in meinem früheren Job auch so unglücklich.

Ich musste 9 Uhr im Büro sitzen, hatte eine Stechuhr, auch wenn schönes Wetter war saß ich in meinem klimatisierten Büro, ich musste tun was mein Chef mir sagte,

obwohl er ganz andere Werte als ich hatte, ich musste ansehen wie Mitarbeiter schlecht behandelt wurden und fühlte mich so gefangen in dieser Situation.

Als ich befreit wurde, habe ich einfach mal gemerkt wie wichtig mir Freiheit ist und sich eine Selbständigkeit entsprechend der eigenen Werte zu gestalten ist so eine erfüllende Geschichte,

die ich nie mehr anders haben möchte.

Gunnar Schuster:

Wenn du jemanden treffen würdest, der heute in genau der gleichen Situation stecken würde, wie du damals, welche Schritte sollte diese Person unternehmen, um seine/ihre Berufung zu finden und frei zu sein.

Diana Grabowski:

Du hast es vorhin so schön angesprochen: dieses „in sich gehen“ ist der Ausgangspunkt, um zu erkennen wer man ist.

Es gibt die vielfältigsten Möglichkeiten auch mal über Meditation in sich zu gehen und sich das Leben mal zu erträumen, was man gern führen möchte.

Herausfinden, was die eigenen Werte sind, was ich verändern will und sich wirklich mal zu erlauben zu träumen ist wichtig. Sich selbst dann auch Unterstützung holen.

Gunnar Schuster:

Sozusagen seinen perfekten Tag zu erstellen?

Diana Grabowski:

Ja genau.

Vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen mal visualisieren wie dieser Tag aussehen soll.

Mit wem bin ich zusammen, wie sieht mein Büro aus, wie bin ich in der Natur, welche Menschen kommen zu mir, wie spreche ich, wie habe ich mein Umfeld gestalten.

Sich selbst erlauben ein Leben zu kreieren, das genau zu dir passt.

Es ist eine große Hürde, dass man oft in einer Opferrolle ist und es sich angeblich nicht erlauben kann, dass man einfach kündigt und seins macht.

Ich möchte nicht dazu aufrufen einfach blauäugig einen Job zu kündigen und loszustarten aber man sollte sich überlegen, was man vom Leben möchte und sich dann einen Coach oder Berater holen und das Leben zu planen und zu gestalten, wie ich den Übergang in einen anderen Job schaffen kann.

Oft sieht man gar nicht, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt: Teilselbständigkeit, das Hobby stärker ausführen, Online Business.

Man sollte sich selbst erlauben zu Träumen und sich diesen Möglichkeiten zu öffnen.

Gunnar Schuster:

Du hast am Anfang schon angesprochen, dass wir ein sehr gutes soziales Netz haben, also jeder kann theoretisch seiner Leidenschaft folgen, wenn man die Klarheit hat und weiß wohin man gehen möchte, dann ist der Rest nur noch eine Frage von Durchhaltevermögen und Disziplin.

Diana Grabowski:  

Genau, es ist gut, dass du Durchhaltevermögen nochmal ansprichst.

Man startet mit viel Engagement und dann kommen die ersten Hürden und dann ist es wichtig dranzubleiben.

Dabei hilft das „Warum“.

Wenn du weißt warum du es tust, rettet dich das über die Anfangsphase, wenn es auch mal stoppt.

Wenn man weiß, wofür man es tut und sich das vielleicht mit einem Visionboard visualisiert und sich immer wieder daran erinnert, dass man es für einen großen Zweck tut, dann hilft das.

Es gibt einen tollen Spruch von Joseph Campbell: Folge der Freude und das Universum wird dir Türen öffnen, wo es vorher noch keine gab.

Gunnar Schuster:

Das kann ich bestätigen. So sind wir letztendlich auch zueinander gekommen.

Diana Grabowski:  

Genau, auch zum Thema Durchhalten:

Was macht dir Freude und was ist dein warum?

Das sind schon zwei Punkte, die dir über Stolpersteine hinweghelfen, das ist ein Teppich, der dich mitträgt und zu deinem Ziel bringt.

Gunnar
 

Hey, ich bin Gunnar, Internet Unternehmer und Coach aus Leidenschaft. Mich interessiert Weltklasse Performance rund um Life & Business und auf diesem Blog wirst du Strategien und Methoden kennenlernen, um von NULL an ein profitables Online-Business aufzubauen – damit du mehr Freiheit im Leben hast.

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