▷Marcel Schlee: 12.000 Euro in einer Stunde online verdienen
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Marcel Schlee: 12.000 Euro in einer Stunde online verdienen

Heute haben wir mit  Marcel Schlee einen Freund und besonderen Gast im Interview. Marcel ist mit Leib und Seele Vertriebsmensch und liebt es Vertriebssysteme aufzubauen. Bevor er online damit erfolgreich wurde, hat er als Vertriebsleiter 1000 Vermittler aufgebaut und ca. 180 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Und was er daraus gelernt hat, hat er erfolgreich ins Internet adaptiert. Er war einer der ersten die Online Seminare also sogenannte Webinare eingesetzt hat. Und in diesem waren bisher über 130.000 Teilnehmer.

Was ich besonders an ihm bewundere ist, dass er den Ausgleich zwischen Arbeiten und Zeit mit seiner Familie gefunden hat und das auch lebt. Dazu gleich mehr. Marcel bietet ebenfalls den Zuhörern sein Buch Der Unternehmer 2.0 als Geschenk an. Dazu erfährst du später mehr. Lass uns jetzt mit dem tollen Interview starten. Hallo Marcel, schön, dass du heute hier bist und für all diejenigen, die dich noch nicht kennen, stelle dich doch kurz noch einmal vor.

Inhalte des Interviews mit Marcel Schlee

  • Wie du mit Kind viel reisen kannst
  • Wie du neue Kunden über Facebook Werbung gewinnst
  • Du erfährst Tipps & Tricks zum Direktmarketing und Leadgewinnung
  • Welche Einstellung Marcel zum Leben, Karriere und seinem Beruf hat
  • Wie Marcel herausgefunden hat was er wirklich will
  • Worauf man achten sollte, wenn man Webinare erstellen will
  • Wie Marcel Schlee in einer Stunde 12.000 Euro verdient hat
  • Wie Marcel mit der Angst beim ersten Webinar umgegangen ist
  • Was das Leadgewinnungstool Nr. 1 ist
  • 5 wichtige Tipps zum eigenen Online-Business Aufbau
  • Wie Marcel seine emotionalen Blockaden auflösen konnte

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Marcel Schlee bietet als Geschenk sein ebook „Der Online Unternehmer 2.0“ an

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Marcel Schlee |  12.000 Euro in einer Stunde verdienen | Podcast

Wie erreichst du Marcel Schlee?

  • marcelschlee.com

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Der Online-Unternehmer 2.0 von Marcel Schlee

 

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Transskription der Folge mit Marcel Schlee – 12.000 Euro online in einer Stunde verdienen

 

Einige Highlights dieser Episode:

  • „Ich habe 2 Schritte gemacht, die meinen Umsatz vervierfacht haben: Ich habe Webinare angefangen und ich habe E-Mail-Marketing angefangen.“
  • „Lead Gewinnung ist das A und O. 65% aller Umsätze im Internet passieren über E-Mail-Marketing.“
  • „Man muss den Leuten irgendetwas gratis an die Hand geben. Eine PDF, ein E-Book, bei mir ist der Lead Magnet das E-Book und dann habe ich die E-Mail-Adresse und wenn ich die habe, kann ich Kampagnen aufbauen.“ 
  • „In Freiheit sein Leben zu gestalten, sich da frei zu entfalten, dafür muss ich Sicherheit loslassen, das ist der Preis dafür. Da merke ich, dass das viele nicht können. Sie versuchen es, aber letztendlich rutschen sie immer wieder rein und brauchen doch wieder diese Sicherheit. Diese ist aber eine Illusion, weil wir eigentlich davor Angst haben, dass ich mir morgen nichts mehr zu essen kaufen kann, kein Dach mehr über dem Kopf habe und das gibt es faktisch in Europa nicht.“

Marcel Schlee:

Mein Name ist Marcel Schlee, ich bin vor kurzem 37 Jahre alt geworden, habe eine kleine Familie mit einem kleinen Sohn, der 8 Jahre alt ist, seit 5 Jahren bin ich im Online -Marketing aktiv, viel im Unternehmens-Coaching, das heißt wir zeigen Unternehmern, wie sie neue Kunden über Facebook gewinnen und da sind wir sehr stark im Bereich Direkt-Marketing und Lead-Gewinnung.

Vor ein paar Jahren habe ich meinen Motorradführerschein gemacht und gehe sehr gern Harley-Fahren in den USA, das ist eine Leidenschaft von mir. Zusätzlich das Reisen, deswegen bin ich wahrscheinlich auch im Online Marketing gelandet, da brauch man nur noch einen Laptop um zu arbeiten, das nutzen wir gnadenlos aus und reisen sehr viel.

Gunnar Schuster:    

Coole Sache, eine bunte Mischung. Fangen wir beim persönlichen an. Du hast einen 8-Jährigen Sohn und ich habe erfahren, dass du eine Weltreise gemacht hast?

Marcel Schlee:

Genau, im Jahr 2014 haben wir das gemacht, das war eine spontane Entscheidung, ich hatte Geld auf dem Konto, uns war langweilig und wir haben uns dazu entschieden eine längere Reise zu machen.

Wir waren erst etwas verunsichert wegen der Schule aber zu meinem Erstaunen hat das niedersächsische Schulrecht, wir wohnen bei Bremen, eine Klausel, dass das Kind freizustellen ist, wenn beide Elternteile nicht in Deutschland sind.

Wir haben ein Schreiben aufgesetzt, ein Entsendungsauftrag von meiner Firma, dass ich ins Ausland muss und dann sind wir losgetigert. Erst ging es nach Singapur für ein paar Tage, dann Neuseeland, danach 2 Monate mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, ideales Land für Wohnmobilreisen. Danach sind wir nach Australien, dann nach Bali, nach Dubai, dann bin ich alleine weiter mit meinem Schwager nach Brasilien zur Weltmeisterschaft, weil wir für alle Spiele der Deutschen nach der Gruppenphase Tickets hatten.

Gunnar Schuster:    

Dann warst du auch beim Spiel Deutschland gegen Brasilien?

Marcel Schlee:  

Ja genau und auch beim Finale.

Ich versuche immer sehr intuitiv und im Fluss zu leben und ich merke, dass wenn man nicht groß über Dinge nachdenkt, sondern es einfach fließen lässt, dann kommen krasse Dinge zustande.

Ich habe im Stadion geflennt als wir das Finale gewonnen haben, weil ich so dankbar war das zu erleben. Es war ein cooler Trip.

Gunnar Schuster:   

Cool. Welches Land hat dir am besten gefallen?

Marcel Schlee:    

Neuseeland war schon ein ganz tolles Land.

Als wir nach Australien rüber sind haben uns alle gefragt warum wir jetzt nach Australien gehen, weil doch alle Australier nach Neuseeland gehen zum Urlaub machen. Hätten wir erst Australien gemacht, wäre Australien super gewesen aber so gab es halt nur Outback und Städte.

Im Outback waren wir 3 Tage und dann war es auch genug. In Neuseeland ist überall Natur, das ist toll.

Gunnar Schuster:  

Wie habt ihr das mit der Schule gemacht? Euer Sohn war ja dann 7 oder?

Marcel Schlee:  

Genau, wir haben hier eine Bekannte, deren Sohn mit unserem in eine Klasse geht und die hat uns immer Bilder vom Lehrstoff geschickt. Wir haben dann 1 Stunde Schule am Tag gemacht. Mathe, Deutsch und so ein Zeug und das Interessante war, dass als wir nach ein paar Monaten wiederkamen, hat er alle in der Klasse überholt gehabt.

Er konnte besser lesen, Mathe war besser, das war echt interessant.

Gunnar Schuster:  

Verstecktes Talent von euch sozusagen?

Marcel Schlee:      

Nein ich glaube, weil es so intensiv war. Es war nur eine Stunde aber dafür intensiv und das war der Effekt dahinter.

Gunnar Schuster:    

Hast du in dieser Zeit gearbeitet?

Marcel Schlee:   

Ja, ich hatte meinen Laptop dabei, habe ein paar E-Mail Kampagnen gemacht, hatte ein paar Mitarbeiter, die in Deutschland etwas gemacht haben. Man muss sich natürlich von der Angst lösen, dass das Business nicht mehr funktioniert.

Ich hatte einfach das Vertrauen, dass alles so kommt wie es kommen soll und so war es letztendlich auch.

Gunnar Schuster:    

Das heißt du hast als digitaler Nomade gelebt?

Marcel Schlee:     

Genau. Es ist eine Entscheidung und man muss den Mut haben das umzusetzen. Ich sehe das viel bei meinen Kollegen, die auch ein großes automatisiertes Internet im Business und können sich trotzdem nicht lösen.

Die sagen dann „Ich weiß nicht wie lange das im Internet gut geht, arbeite ich jetzt doch noch viel, hier ist noch ein Projekt, da noch eins.“. Da muss man sich entscheiden.

Ich habe mir immer gesagt, dass ich keinen kenne, der 80 Jahre alt ist, auf dem Sterbebett dann sagt „Hätte ich mal mehr gearbeitet“. Die meisten sagen, dass sie etwas verpasst haben und lieber mehr Zeit für sich gehabt hätten oder für die Familie oder für Reisen und das wollte ich nicht haben, sodass ich mich öfter von der Arbeit löse.

Gunnar Schuster:    

Du hast Harley-Fahren angesprochen. machst du das in den USA oder wo?

Marcel Schlee:  

Ich habe auch eine Maschine in Deutschland aber das ist für mich nicht das richtige Harley Land. Ich bin 1-2-mal im Jahr in den USA. Übermorgen fliege ich auch wieder in die USA und habe mir für 3 Tage eine Harley gemietet.

Ich mache von Kalifornien, Las Vegas ein paar Trips, Route 66 sind wir letztes Jahr gefahren.

Gunnar Schuster:

Wann hast du deinen Motorradführerschein gemacht?

Marcel Schlee:  

4 Jahre ist das her.

Gunnar Schuster:

Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Marcel Schlee:  

Wir waren vor 4 Jahren auf Mallorca in einer Clubanlage und mein Sohn hat sich mit jemandem angefreundet und wir uns dann mit den Eltern. Der Vater war überall tätowiert aber handzahm.

Er macht für Red Bull Veranstaltungen und ist auch in der Welt unterwegs. Ich war dann abends, als wir zusammen etwas getrunken haben, ziemlich angetrunken und er sagte, dass wir in 3 Monaten in Las Vegas eine Harley Tour machen und fragte mich, ob ich dabei bin.

Ich sagte „Klar, Hand drauf.“, hatte aber noch gar keinen Führerschein. Ich hatte es dann wieder vergessen und nächsten Tag meinte er, dass ich ihm die Hand darauf gegeben habe, dass ich mitkomme.

Es war also eine Verpflichtung, ich war wieder zu Hause, habe den Motorradführerschein innerhalb von 4 Wochen gemacht, bin rüber mit denen nach Las Vegas, haben die Tour gemacht und ich weiß noch, dass es unglaublich war.

Wir sind Richtung Grand Canyon gefahren, sind die langen Kurven durch die Canyons durchgefahren und das Bild habe ich heute noch im Kopf: Die Sonne ging zwischen den Canyons unter und ich habe angefangen zu weinen, weil das so schön war.

Dieses Freiheitsgefühl hat mich erwischt und heutzutage ist es für mich ein so schönes Gefühl den Planeten auf dem Motorrad zu erleben.

Gunnar Schuster:    

Ich habe auch überlegt einen Motorradführerschein zu machen.

Marcel Schlee:    

Ja ich kann das jedem empfehlen. Ich bin nicht der Raser, sondern liebe es rumzutuckern und die USA ist ein gutes Land dafür, weil alle ganz entspannt fahren. Wenn man das kombinieren kann, kann ich das nur empfehlen.

Gunnar Schuster:    

Ja, ich werde das auf jeden Fall irgendwann machen und wahrscheinlich auch mal Harley fahren.

Marcel Schlee:

Gunnar ich suche ja immer noch eine Gruppe, wo wir im Jahr ein bisschen rumtuckern.

Gunnar Schuster:    

Bin ich dabei, ich schreibe es mir mal auf.

Du hast am Anfang gesagt, dass du Unternehmer-Coaching, direkt Marketing und Lead-Generierung machst. Kannst du dazu noch ein bisschen mehr erzählen?

Marcel Schlee:  

Ich bin auf Webinare spezialisiert, mache das seit 4-5 Jahren, hatte 130.000 Teilnehmer in den letzten Jahren und wir machen viele Online Schulungen.

Zu uns kommen Leute, die sich informieren, wie sie neue Kunden übers Internet gewinnen können, wie sie Facebook für ihr Marketing nutzen können, wie sie E-Mail oder Video-Marketing richtig machen, wie sie richtig auf Webseiten werben und da coachen wir Unternehmer.

In den letzten Jahren haben wir bestimmt 8000 Kunden in diesem Bereich gewonnen und unser Hauptfokus momentan ist unsere Master-Mind, wo wir alle 2 Wochen neue Themen schulen im Online Marketing. Viel auch aus den USA.

Da sind jetzt 600 Unternehmer drin und das ist ein schönes Projekt. Ich liebäugle auch mit dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, weil ich selbst eine lange Ausbildung im Bereich Hypnotherapie habe und dieses Know-How sehr wertvoll finde.

Das ist mein Projekt, dass ich das mehr mit dem Online Marketing verbinden möchte.

Gunnar Schuster:    

Wie bist du dazu gekommen? Es gab ja einen Grund, dass du den Schritt ins Online-Marketing gemacht hast?

Marcel Schlee:        

Ich habe mir nie gesagt was für einen Beruf ich ausführen möchte.

Ich glaube das funktioniert auch nicht, wenn man sich solche Pläne macht. Es gibt einen schönen Satz „Du willst den lieben Gott zum Lachen bringen, dann mach dir Pläne im Leben“, sondern bei mir war das ein Wunschbild wie ich mein Leben gestalten möchte.

Mit Anfang 20 war es mein Wunsch erfolgreich zu werden, ganz plakativ.

Dann kam ich in die Finanzdienstleistung im Strukturvertrieb, war schnell erfolgreich, hatte mit 23 Jahren 2 Büros und 23 Mitarbeiter aber ich habe nie Geld verdient, weil alles wieder für irgendetwas draufging.

Als diese Station mit 24 vorbei war, habe ich gesagt, dass es blöd ist nur erfolgreich zu sein. Beim nächsten Mal möchte ich erfolgreich sein und Geld verdienen. Ich kam zu einer Fondsgesellschaft in der wir private-equity Fonds vermarktet haben, ich war Vertriebsleiter für den Norddeutschen Raum und habe mit 25/26 ungefähr 1000 Vermittler aufgebaut, konnte in 5 Jahren 180 Mio. Euro platzieren und habe immer Provision bekommen.

Mit Mitte 20 hatte ich also schon 6-stellige Provisionseinnahmen aber ich hatte keine Zeit. Als ich 2008 bei der Firma aufgehört habe, habe ich gesagt, dass ich bei der nächsten Station erfolgreich sein, Geld verdienen und Zeit frei haben will.

Ich habe mich 1,5 Jahre orientiert, viel ausprobiert und mein ganzes Geld wieder versiebt, war Mitte 2010 wieder komplett auf 0 aber ich habe ein halbes Jahr vorher angefangen mir Xing Kontakte aufzubauen, weil mir langweilig war.

Meine Frau fragte mich wozu ich Xing Kontakte bräuchte und ich sagte nur „Keine Ahnung, irgendwann werde ich sie brauchen.“.

Intuitiv bin ich da reingegangen und hatte nach 6 Monaten nur mit kopieren und einfügen 10.000 Xing Kontakte. Mitte 2010 war ich total blank und so sauer, dass ich gesagt habe, dass ich ein Video mache, wie man 10.000 Xing Kontakte in 6 Monaten aufbaut und das für 39Euro anbiete.

Ich habe mir über iWeb eine Website zusammengestrickt, hatte keine Ahnung davon, ein PayPal Button darauf bekommen und den Kurs haben 100 Leute von meinen Xing Kontakten gekauft, obwohl ich dachte, dass es eh keinen interessieren wird.

Aus dieser Aktion heraus kam ein Business Club auf mich zu, der mich gefragt hat, ob ich einen Vortrag dazu machen könnte. Ich dachte mir, dass die Leute danach ein Seminar für 150Euro buchen können, was auch innerhalb von 5 Tagen ausgebucht war und dann sagte ich was in Hamburg klappt müsste auch deutschlandweit klappen und hatte dann gleich 100 Leute auf meinen Seminaren und 20.000Euro auf dem Konto.

Aus diesen Seminaren kam ein großer Maklerpool auf mich zu und hat gefragt, ob ich einen Vortrag auf einer Messe machen kann und er würde mir einen Stand zur Verfügung stellen. Ich habe dafür dann eine DVD produziert und diese für 100€ angeboten, die hat sich in 3 Monaten 500-mal verkauft.

Gunnar Schuster:

Da ging es um Online Verkauf oder wie?

Marcel Schlee:  

Ja, der Schwerpunkt war, wie ich aus Xing wirklich Umsatz holen kann. So bin ich in das Online Marketing hereingekommen und habe gemerkt, dass man viel automatisieren kann und das hat dann noch ein dreiviertel Jahr gedauert und dann hatte ich unglaublich viel Zeit, weil alles automatisiert war.

Gunnar Schuster:  

War das dann noch 2010 oder schon 2011?

Marcel Schlee:

Die DVD habe ich im Oktober 2010 herausgebracht und Mitte 2011 habe ich 2 Schritte gemacht, die meinen Umsatz vervierfacht haben: Ich habe Webinare angefangen Mitte 2011, die Conversions in Webinaren sind 5-mal höher als auf einer Verkaufsseite und ich habe E-Mail-Marketing angefangen.

Das war ein echter Turbo im Business und Mitte 2011 konnte ich anfangen viel zu reisen, weil ich viel Zeit hatte und ein automatisiertes Business hatte. Wir sind überall hin und haben von dort aus gearbeitet.

Gunnar Schuster:

Warst du schon auf den Galapagos-Inseln?

Marcel Schlee:  

Nein da noch nicht.

Gunnar Schuster:  

Kann ich nur empfehlen.

Die Galapagos Inseln waren früher für die Seefahrer der Nahrungsmittel-Stützpunkt. Da gab es ganz viele Schildkröten und die haben die ganzen Schildkröten getötet um die zu essen, weil sich das Fleisch lange gehalten hat und dadurch wurden viele Arten ausgerottet. Lonesome-George war die letzte Schildkröte seiner Art, eine Schildkrötenart und als ich 2013 da war, habe ich den nochmal gesehen und 2 Wochen nachdem ich weg war, ist er gestorben.

Wunderschöne Insel, kannst mit Pinguinen tauchen und mit Haien.

Marcel Schlee:  

Cool, ich habe auf meinem Zettel als nächstes eine Antarktis Kreuzfahrt und durch den Amazonas will ich noch eine Kreuzfahrt machen. Wir waren vor kurzem auf Safari in Afrika, das ist eine abgefahrene Erfahrung, kann man mit keinem Urlaub vergleichen.

Gunnar Schuster:

Nochmal kurz zu deinem Werdegang. Du hast 2011 mit Webinaren angefangen. Wie bist du darauf gekommen und kannst du etwas über Webinare erzählen?

Marcel Schlee:      

Ich bin darauf gekommen, weil wir in der Finanzdienstleistung das ganze Geschäft über Seminare gemacht haben.

Über kostenlose Seminare, die wir Kunden angeboten haben und danach haben die gekauft.

Ich hatte bei der Finanzdienstleistung 80 Seminare pro Jahr und dachte mir, dass das auch online irgendwie möglich sein muss.

Ich bin auf einen Australier gestoßen, der dort ein Webinar-Guru war.

Ich habe mir gesagt, dass ich das auch mal ausprobiere.

Das andere Problem war, dass ich die ganzen Xing Kontakte hatte und es ist problematisch diese Xing Kontakte auf Live Seminare zu holen, weil du für jeden Ort ein neues Event anlegen müsstest, das mag Xing nicht so und ich habe eine Möglichkeit gesucht, wie ich mit einer Einladung alle Leute in meinem Netzwerk einladen konnte.

Da kamen die Webinare ins Spiel. Ich habe die kostenlos gegeben, erst informieren und am Ende das Produkt anbieten.

Ich habe mit einem Kollegen Eventeinladungen gemacht und wir hatten nach 3 Stunden schon 500 Anmeldungen auf dem Webinar, das war wirklich cool.

Ich habe die DVD angeboten und 10% der Teilnehmer haben die DVD gekauft, dann ging es richtig los.

Wir haben jede Woche ein Live-Webinar gehalten, ich wollte in die Internet-Marketing Szene rein, habe ein paar Große angeschrieben wie zum Beispiel den Ralf Schmitz, mit dem ich dann zusammen ein Webinar gehalten habe.

Ich habe alles organisiert, haben dann in einem Webinar 12.000€ umgesetzt. Er meinte, dass es unglaublich ist, dass wir in einer Stunde 6.000€ umgesetzt haben und dann fingen alle Marketer an, Webinare zu geben.

Ich habe im Webinar immer gesagt, dass die Leute Webinare geben sollten, das hat mich bestimmt eine 7-stellige Summe gekostet, dass alle damit angefangen haben.

Gunnar Schuster:

Was würdest du jemandem empfehlen, der Webinare machen möchte?

Marcel Schlee:

Es kommt darauf an was man will. Möchte man ein kostenpflichtiges Webinar geben oder ein kostenfreies. Ich bin ein Fan vom kostenfreien Webinar einfach, weil man dadurch Leads generiert.

Man muss hochwertigen Inhalt liefern.

Die Leute nehmen sich eine Stunde Zeit und dann muss der Inhalt gut sein und am Ende dementsprechend das Produkt präsentiert werden. Ich finde es gar nicht so schwierig.

Mir sind auch Webinare flöten gegangen, auf denen 600 Leute waren und auf einmal ist die Technik flöten gegangen, das passiert. Dann schreibt man die Leute wieder an und sagt, dass nächste Woche ein neues ist und von den 600 kommen dann 400 wieder.

Erstmal anfangen, Fehler wird man sowieso machen, das Risiko ist aber nicht so groß, weil ich keinen Raum buchen muss, keiner eine Anreise hat, deshalb ist das ein hocheffektives Mittel. Wir arbeiten heute stark mit automatisierten Webinaren.

Bei uns laufen 8 Webinare jeden Tag 2-mal.

Gunnar Schuster:    

Wie viel Zeit hast du in die Erstellung der Webinare gesteckt?

Marcel Schlee:

Ich fertige eine Präsentation an, mache das aus dem Bauch heraus, 30-40 Folien mit Stichpunkten, weil ich weiß, dass ich die Sachen dann gut erklären kann. Also das sind 3 Tage a 1-2 Stunden pro Tag und dann ist ein Webinar fertig.

Gunnar Schuster:   

Hattest du das erste Mal Angst beim Webinar?

Marcel Schlee:         

Ja, das habe ich damals bei Facebook organisiert, hatte 20 Zusagen.

Habe erzählt und den Chat nicht beobachtet und am Ende hieß es, dass gar nichts zu sehen war, weil die Technik nicht funktioniert hat.

Es ist aber normal, dass man nervös ist. Jeder Star sagt, dass man mit dem Singen aufhören muss, wenn man nicht mehr nervös ist auf der Bühne. Auch wenn man bei Webinaren nicht mehr nervös ist, kann man aufhören.

Gunnar Schuster:    

Du hast noch über Lead-Generierung und E-Mail-Kampagnen gesprochen. Vielleicht kannst du erst etwas über Lead-Kampagnen und dann über E-Mail Kampagnen erzählen?

Marcel Schlee:  

Lead Gewinnung ist ja das A und O. 65% aller Umsätze im Internet passieren über E-Mail-Marketing, das ist einfach die Medienform, mit der man die Leute persönlich in ihrem Postfach erreicht.

Man muss aber die Leute dazu bewegen, dass sie sich in den Verteiler eintragen und das geht nicht indem man sie fragt, sich in den Newsletter einzutragen. Man muss den Leuten irgendetwas gratis an die Hand geben.

Eine PDF, ein E-Book, bei mir ist der Lead Magnet das E-Book und dann habe ich die E-Mail-Adresse und wenn ich die habe, kann ich Kampagnen aufbauen. Das heißt automatisierte E-Mail Serien.

Wenn sich die Leute bei uns in den Verteiler eintragen sind sie ca. 3 Monate in unseren Kampagnen drin, weil wir das über „Klicktipp“ so eingestellt haben.

Man bekommt dann 5 Tage nach Eintragung die Einladung, dann 10 Tage später eine andere, alles automatisiert, wer keine Lust mehr hat meldet sich einfach ab.

Dadurch können wir die Leute erreichen und nach drei Monaten packen wir sie in den Newsletter für spontane Aktionen. Bei uns laufen 80% der Umsätze rein über E-Mail-Marketing.

Lead-Gewinnungs-Tools Nr.1 ist meiner Meinung nach zurzeit Facebook. Deren Werbeanzeigen sind so top und werden ständig optimiert, es macht echt Spaß über Facebook Leads zu gewinnen.

Das kann man am besten nutzen um Interessenten zu gewinnen

Gunnar Schuster:    

Wie viel investierst du in Facebook um Leads zu generieren?

Marcel Schlee:

Es schwankt immer, ich bin nicht der Vorzeigeunternehmer, der alle seine Investitionen immer erhöht, sondern ich habe eine Phase in der ich mal eine Aktion habe, dann mache ich Facebook Werbung, packe 200-300€ am Tag rein und dann sind mal wieder 1-2 Monate, in denen ich gar nichts schalte.

Kollegen von mir haben ein anderes Business, haben ein Büro, Mitarbeiter, Strukturen und die investieren jeden Tag, bei mir ist es oft aus dem Bauch heraus.

Die Leute können mich auch schwer kopieren, weil alles so intuitiv bei mir ist. Ich kann den Leuten sagen, dass sie es so und so machen sollen aber den richtigen Plan müssen sich die Leute selbst überlegen, ich sehe mich da eher als Inspirationsgeber bei unserem Kunden.

Gunnar Schuster:    

Das heißt auch in der Master-Mind bietest du Infos zum Online-Marketing an, richtig?

Marcel Schlee:      

Ja wir bieten immer einen Blumenstrauß an. Das und das kannst du machen, das haben wir ausprobiert, weil ich glaube, dass es tödlich ist, wenn man alles machen will.

Man brauch Fokus, da gibt es das Pareto Prinzip: Du wirst mit 20% deines Einsatzes immer 80% deines Ergebnisses erzielen.
Ich gebe den Leuten dann den Blumenstrauß und die Leute können das umsetzen, was am besten zu ihnen passt.

Wir haben dann auch bei jeder Master-Mind einen Experten zu dem Thema, der erzählt, wie er es macht. Wir machen die Master-Mind seit einem Jahr und haben in dieser Zeit schon jeden Experten in der Master-Mind gehabt.

Gunnar Schuster:   

Das ist bestimmt sehr interessant.

Marcel Schlee:   

Ja das ist es, wir kriegen dafür super Feedback.

Gunnar Schuster:    

Welche 5 Tipps würdest du jemandem geben, der in einem Angestelltenverhältnis ist und sich sein eigenes Business aufbauen möchte?

Marcel Schlee:  

Online Marketing ist sehr technisch, das kann jeder lernen. Der Grund warum viele das nicht schaffen ist die persönliche Einstellung. Gerade Angestellte müssen einen Punkt loswerden:

Das Sicherheitsdenken.

Die Frage ist warum man in einem Angestelltenverhältnis ist. Ich bin seit meinem 21. Lebensjahr selbständig und beziffere mich selbst als Freigeist, ich mag keine Strukturen.

Warum geht man in ein Angestelltenverhältnis: Sicherheit, sicheres Einkommen, sichere Rente, wir Menschen wollen Sicherheit, das ist ein Grundbedürfnis.

In Freiheit sein Leben zu gestalten, sich da frei zu entfalten, dafür muss ich Sicherheit loslassen, das ist der Preis dafür.

Da merke ich, dass das viele nicht können. Sie versuchen es, aber letztendlich rutschen sie immer wieder rein und brauchen doch wieder diese Sicherheit.

Diese ist aber eine Illusion, weil wir eigentlich davor Angst haben, dass ich mir morgen nichts mehr zu essen kaufen kann, kein Dach mehr über dem Kopf habe und das gibt es faktisch in Europa nicht.

Es funktioniert nur von dieser Illusion wegzukommen, wenn man an seiner Persönlichkeit arbeitet.

Mein Schlüssel war die Hypnotherapie, wo ich viele Blockaden auflösen konnte, die mich daran gehindert haben im Fluss zu leben.

Wir Menschen wollen immer alles kontrollieren aber eigentlich können wir gar nichts kontrollieren, weil wenn das Universum sagt, dass man morgen nicht mehr hier sein darf, dann war es das.

Wir können vielleicht in unserem kleinen Mikrokosmos Sachen kontrollieren aber nicht unser Leben.

Wenn man sich einfach mal fallen lässt, das Urvertrauen hat, das Leben wird sich um mich kümmern, sich einfach fallen lassen, dann wird eine Entwicklung in Gange gesetzt, das ist unglaublich. Man ist dann mehr im Fluss, geht intuitiv auf Sachen zu und wird immer mehr zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Der Preis ist die Sicherheit loszulassen.

Es gibt einen schönen Satz: Die Menschen sind nicht bereit, nebenberuflich 3 Jahre an ihrem Business zu arbeiten um dann frei zu sein, sondern hören nach 6 Monaten auf und bleiben dafür lieber 40 Jahre in einem Angestelltenverhältnis.

Du brauchst für eine Selbständigkeit Beharrlichkeit, ich habe auch 1,5 Jahre tausend Sachen ausprobiert, meine gesamten Rücklagen verloren, bis es funktioniert hat aber ich habe von Anfang an gesagt, dass ich es unbedingt will.

Es ist einfach eine Entscheidung und ich vergleiche das immer mit Videospielen. Wenn ich früher Videospiele gespielt habe als Kind, habe ich so lange gespielt, bis ich das Spiel durch hatte. Es ist im Business ähnlich: du machst es so lange, bis es funktioniert.

Gunnar Schuster:

Das waren jetzt 4 super Punkte, finde ich genial: Sicherheitsdenken loslassen, einer der wichtigsten Punkte, die viele haben. DU konditionierst Menschen durch ein Gehalt darauf, dass sie da bleiben.

Dann Beharrlichkeit, Ausprobieren und eine Entscheidung treffen.
Kannst du zum Entscheidungen treffen noch etwas erzählen und dann noch Punkt 5, wenn dir noch etwas einfällt.

Entscheidungen treffe ich auch intuitiv.

Ich bin keiner, der sagt, dass ich eine Sache sofort morgen umsetze. ich möchte mich nicht von meinem Verstand leiten lassen, kurzfristige Entscheidungen sind oft vom Verstand geleitet und der Verstand hat meist keine Ahnung.

Der hat eine Idee, sagt „toll, gleich umsetzen“. Das mache ich manchmal im kleinen Rahmen aber bei größeren Entscheidungen warte ich lieber ab und lasse die Zeit entscheiden, ob es das richtige ist.

Die Master-Mind habe ich auch in Neuseeland entwickelt, habe gesagt, dass das eine gute Idee ist und es hat 6 Monate gedauert, bis ich es umgesetzt habe. Ich lasse mir ganz bewusst Zeit, weil ich keine falschen Entscheidungen treffen möchte.

Spontane Entscheidungen haben bei mir meistens nicht funktioniert.

Gunnar Schuster:    

Du hast die Hypnotherapie angesprochen. Wann war das?

Marcel Schlee:

Das war Ende 2008 als ich angefangen habe, ging über 4 Jahre, hat 40.000€ gekostet und da habe ich gelernt, wie man mit Hypnosetechniken Blockaden auflöst, wie man Blockaden aus seiner Kindheit auflöst, Familien aufstellen habe ich gelernt, da habe ich auch viele Blockaden aus der Familie aufgelöst.

Es ist für mich eine tolle Technik, weil auch das Sicherheitsdenken irgendwo herkommt. Meist liegt das Sicherheitsdenken in der Kindheit, man sagt man macht es anders aber oft funktioniert das nicht so einfach, weil die Strukturen tief in uns verankert sind.

Durch die Hypnosetherapie kann ich mich fragen wo mein Problem ist, mit 6 Jahren kam vielleicht das Sicherheitsdenken stark auf, was ist da passiert, das kann ich wieder hervorholen, es als Bild anschauen und es dann wieder auflösen, sodass es keinen Einfluss mehr auf mein Leben hat.

Man kriegt auch alles mit, man ist nicht komplett weg, es ist eine leichte Trance, durch die man in der Lage ist alte Strukturen aufzulösen, da gibt es mehrere Techniken.

Wenn man an seiner Persönlichkeit arbeiten will, muss man Dinge dort auflösen, wo sie entstanden sind.

Gunnar
 

Hey, ich bin Gunnar, Internet Unternehmer und Coach aus Leidenschaft. Mich interessiert Weltklasse Performance rund um Life & Business und auf diesem Blog wirst du Strategien und Methoden kennenlernen, um von NULL an ein profitables Online-Business aufzubauen – damit du mehr Freiheit im Leben hast.

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