Stefan Polten: 5 konkrete Tipps um stressfrei zu leben | Gunnar Schuster
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Stefan Polten: 5 konkrete Tipps um stressfrei zu leben

Möchtest du Stress reduzieren? Möchtest du dein Leben entspannter leben? Dann wird dir das sehr sympathische Gespräch mit Stefan Polten gefallen. Doch bevor wir direkt ins Gespräch einsteigen möchte ich dir Stefan Polten, eigentlich Dr. Stefan Polten, noch etwas vorstellen. Stefan ist Arzt (genau genommen Anästhesist und Notfallmediziner), er ist Speaker, Coach, Blogger und Podcaster.

Er hat sich neben seinem Medizinstudium der Alternativmedizin gewidmet und neben der Tätigkeit im Krankenhaus seit 2009 eine Praxis, in der er ausschließlich ganzheitlich arbeitet. Stefan ist Experte darin Menschen (wieder) in ihren Flow zu bringen. Er unterstützt Menschen dabei, mühelos aus dem Stress heraus in ihre Herzintelligenz (falls du nicht weißt, was das ist, dazu gleich mehr) zu kommen und damit eine hohe Resilienz, Erfolg, Glück und Gesundheit in ihr Leben zu ziehen. Damit sie letztlich ihr Potenzial entfalten können. Kurz: Er bringt Menschen wieder mit ihrem Herzen und Flow in Verbindung. Dazu hat Stefan noch ein tolles Geschenk für die Zuhörer dieses Podcast. Er bietet exklusiv für die Zuhörer dieses Interviews 4 Plätze für seinen Workshop an.

Folge hier anhören, teilen oder herunterladen:

Inhalte des Interviews

  • Wir sprechen über Hindernisse, die uns im Leben zurückhalten und wie das unsere Gesundheit beeinflussen kann
  • Wie du Stress reduzieren kannst
  • Das größte Stressproblem in unserer Gesellschaft
  • Was du tun kannst, um Stress zu reduzieren
  • Warum Selbstverantwortung so wichtig ist
  • Weshalb dir Biographien helfen erfolgreich zu werden
  • Was Herzintelligenz ist und wie es dir weiterhilft
  • 5 Tipps um Stress zu reduzieren und glücklicher zu sein

Stefan Polten | 5 konkrete Tipps um stressfrei zu leben | Podcast

 

Geschenk von Stefan Polten

  • 4 Plätze im Seminar von Stefan – exklusiv für die Zuhörer des Podcasts

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Was empfiehlt Stefan Polten?

  • Meditation
  • Biografien lesen

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Transskription des Interviews mit Dr. Stefan Polten

Thema: Dr. Stefan Polten | 5 konkrete Tipps um stressfrei zu leben

Einige Highlights dieser Episode:

  • „Für mich ist das, was wir im Äußeren erleben, ein Spiegel des Inneren. Je mehr ich im Inneren bei mir bleiben kann, umso mehr wird sich das im Außen wiederspiegeln.“
  • „Wenn wir Bewusstsein entwickeln, denn Bewusstsein ist immer der erste Schritt zur Veränderung, dann haben wir die Möglichkeit zu wählen: Will ich weiter meckern oder sage ich „Nö, ich bin lieber Adler und habe keine Lust mich darüber zu ärgern“.“
  •  „Meiner Ansicht nach gibt es 3 Grundvoraussetzungen für dauerhaften Erfolg: Verantwortung übernehmen, Selbstvertrauen, Selbstdisziplin.“
  •  „Das allergrößte Problem ist, dass die Menschen zu sehr im Außen sind, das heißt, wir hören nicht mehr auf unsere Gefühle, viele Menschen fühlen nichts mehr und das ist meiner Ansicht nach der größte Motor für Stress.“
  •  „Der einfachste Weg glücklich zu sein, ist im Hier und Jetzt sein. Ich kann unterscheiden zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Mein Bewusstsein ist immer in der Vergangenheit oder in der Zukunft und mein Unterbewusstsein ist immer im Jetzt.“

Stefan Polten:         

Mein Name ist Stefan Polten, ich bin von Haus aus Arzt, bin Narkosearzt,

sitze in Notfallwagen oder in Stationen und mache dort Schmerztherapie und ich bin schon im Studium relativ schnell noch auf die Alternativmedizinische Sparte gekommen, bin mit der Homöopathie in Kontakt gekommen,

habe nach meinem Studium parallel eine Privatarztpraxis aufgemacht, wo ich vor allem mit alternativen Schmerztherapien Menschen behandelt habe.

Dort waren immer Patienten, die noch mehr Tipps haben wollten, es hat extrem viel Zeit gekostet diese in Form von E-Mails zu beantworten und irgendwann war mir das gar nicht mehr möglich,

sodass ich auf die Idee kam einen Blog zu machen, wo ich mich mit genau diesen Sachen beschäftige und wo ich dann meinen Patienten sagen kann „Schau mal auf meinem Blog, dort findest du eine Antwort.“,

beziehungsweise brauchte ich nur noch einen Link zu schicken, was ja viel schneller geht. SO bin ich zu meinem Blog „Gesundheit to go“ gekommen und irgendwann, weil ich großer Podcast Fan bin, habe ich dazu noch einen Podcast ins Leben gerufen, das war vor knapp einem Jahr.

Ich habe in der Praxis gemerkt, dass hinter den Schmerzen meist noch etwas Tieferes liegt, sodass ich mich in der metaphysischen Anatomie ausbilden lassen habe. Ein Beispiel was das ist:

Bei ganz vielen Menschen, die Nackenschmerzen und Probleme mit Verspannungen haben, sagt der Volksmund ja „Wen hast du denn im Nacken?“.

Und so ist es tatsächlich: Meistens steckt hinter dem körperlichen Symptom ein emotionales, tieferes Thema.

Da habe ich am Anfang ein etwas dünneres Buch von Luise Heye gekauft und habe den Patienten aus diesem Buch vorgelesen und gefragt ob diese Personen etwas damit anfangen können.

99% der Menschen haben gesagt „Ja, da finde ich mich wieder, das ist mein Thema zurzeit im Leben“, das fand ich spannend, habe das weiterverfolgt und habe mich zum Mentalcoach ausbilden lassen, habe mich mit der Herzintelligenz befasst, was ein großes Thema ist, weil so viele Menschen viel Stress haben.

So bin ich immer mehr Richtung Coaching und Training gekommen, was ich jetzt ausschließlich mache, weil ich meine Privatarztpraxis Ende des Monats schließe.

Es war ein wichtiger Schritt für ich zu sagen, dass es meine Leidenschaft ist auf der Bühne zu stehen und Leute zu coachen als Speaker,

diese Themen einem breiten Publikum zu vermitteln und es war für mich die Konsequenz zu sagen „Ich mache die Praxis dicht und mache nur noch das, was meine Leidenschaft ist“.

Gunnar Schuster:    

Zu der metaphysischen Anatomie möchte ich noch eine kleine Geschichte erzählen:

Ich hatte mal einen Fersensporn und bin ganz oft zu verschiedenen Ärzten gegangen, die alles Mögliche verschrieben haben:

Stoßwellentherapie, Einlagen, Spritzen, Physiotherapie und nichts hat geholfen.

Zum Schluss habe ich herausgefunden, dass es eigentlich ein psychologisches Problem war. Ich habe nämlich eine Arbeit getan, die ich nicht tun wollte und das war ein Zeichen meines Körpers um mir zu sagen,

dass ich etwas mache, von dem ich eigentlich weggehen will.

Als diese Arbeit vorbei war, war der Fersensporn von einem auf den anderen Tag weg.

Das war ein echter Augenöffner für mich.

Stefan Polten:         

Unglaublich.

Wir können uns, wenn wir eine Erkrankung oder ein Symptom haben, einerseits immer fragen

„Woran hindert mich das?“

und

„Was will mir das eigentlich sagen?“.

Wenn ich diese Frage auf mich wirken lasse, kommt meistens eine Antwort, die mich in die richtige Richtung führt und das ist es.

Du hast es mal erlebt, aber Menschen, die so etwas noch nie erlebt haben, sagen dann „Ach das ist Zufall“.

Jeder der es selbst erlebt hat, weiß, dass es kein Zufall ist, wobei ich selbst auch nicht an Zufall glaube,

aber es gibt ja Menschen, die an Zufälle glauben und dann merken, dass doch etwas Anderes dahintersteckt und das ist dann das Spannende.

Für mich ist eine Krankheit immer nur ein Zeichen dafür, dass der Körper mir sagen möchte, dass irgendetwas in meinem Leben gerade nicht so läuft wie es für mich vorgesehen ist.

Dieses Zeichen ist da, um mir einen Hinweis zu geben und zu sagen

„Mach vielleicht ein bisschen was Anderes und überlege mal ob du vielleicht ein bisschen was verändern kannst“.

In der Schulmedizin sehen wir den Menschen relativ mechanistisch und das finde ich nicht so schön: wenn irgendetwas kaputtgeht, wird es halt ausgetauscht, sofern das geht.

Wenn wir einen Schmerz haben und dann eine Tablette einwerfen ist das genauso wie wenn wir mit dem Auto um die Gegend fahren und plötzlich geht ein Warnlicht an und wir sagen „Ach, das ist aber interessant, kein Problem, ich dreh die Lampe raus und fahr weiter“.

Das würde keiner machen, sondern da schaut man in die Anleitung, da steht, dass man in die Werkstatt fahren soll und dann mache ich das halt.

Wir Menschen gehen mit uns aber meist so um, dass wir uns Tabletten oder Spritzen geben lassen und letztendlich trotzdem merken, dass sobald die Wirkung der Tablette oder der Spritze nachlässt, das Problem wieder da ist.

Das ist in dem Sinne keine Heilung und das hat mich gestört, sodass ich letztendlich andere Wege gesucht habe.

Gunnar Schuster:    

Das stimmt, da gebe ich dir Recht, schöne Sache, die du da angesprochen hast.

Du hast verschiedenen Stichwörter genannt:

Stress und Herzintelligenz.

Ich habe gesehen, dass du dich mit Glück beschäftigst, am besten wir gehen der Reihe nach durch.

Fangen wir mit Stress an, kannst du dazu was erzählen?

Ich habe in der heutigen Gesellschaft das Gefühl, dass fast alle Menschen gestresst sind, immer hin und her rennen und keine Zeit mehr haben irgendetwas zu tun.

Stefan Polten:         

Genau, dann wird auch Burnout ein Thema.

Das ist schon fast ein „Modewort“ geworden, vielleicht ist es auch so und gerade das Burnout hat damit zu tun, dass viele Menschen Dinge tun, die sie gar nicht tun wollen.

Wie du das mit deinem Fersensporn erzählt hast, der wegging, sobald du etwas anders gemacht hast.

Ich glaube es ist nicht möglich Burnout zu bekommen, wenn ich das in meinem Leben tue, wofür ich brenne und was meine Leidenschaft ist, ich habe noch nie jemanden gesehen, der davon Burnout bekommen hat.
Menschen mit Burnout sind immer Menschen, die Dinge tun, die sie tun müssen, obwohl sie das nicht wollen, obwohl sie diesen Dingen nicht entsprechen.

Stress ist ein großes Wort, da unterscheiden viele auch zwischen Distress, dem bösen Stress und Eustress, dem guten Stress, letztendlich ist Stress nichts anderes als die innere Verarbeitung.

Ich gebe mal ein Beispiel:

Stell dir vor du bist mit deiner Frau oder Freundin verabredet und ihr wollt euch 19 Uhr direkt im Restaurant treffen.

Du sitzt da, hast dich schick gemacht, weil ihr lang nicht mehr essen ward, du hast dich schick gemacht, du hast dich darauf gefreut,

es ist 19 Uhr, sie ist noch nicht da, dann ist es 19:15, sie ist immer noch nicht da, der Kellner kommt schon mal vorbei und fragt ob du nicht schon etwas bestellen möchtest und es ist 19:30,

immer noch keiner, 19:45, immer noch niemand und 20 Uhr sind deine Adern schon so geschwollen, du bist richtig sauer und denkst dir

„Das gibt es doch nicht, jetzt versetzt die mich hier, das kann doch nicht wahr sein“, du bist wütend.

Deine innere Verarbeitung hat herausgebracht, dass du wütend bist.

Drehen wir die Zeit noch einmal zurück:

19 Uhr, das gleiche Szenario, 19:30 keiner da und du hast aber irgendwie gehört, dass viel Stau ist, du weißt sie ist mit dem Auto unterwegs und sie sagte früh noch, dass sie sich nicht so gut fühlt und du denkst, dass sie keinen Unfall hat und fängst an dir Sorgen zu machen.

20 Uhr ist sie immer noch nicht da und 20:05 kommt sie plötzlich, du bist aber nicht wütend, sondern freust dich, dass ihr nichts passiert ist.

Das gleiche Szenario und eine komplett andere Verarbeitung im Inneren, die etwas mit uns macht, die sorgt für unterschiedliche Resultate.

So ist das mit dem Stress auch.

Manche Leute haben ja schon Stress, wenn sie eine Rechnung im Briefkasten haben, haben sie noch nicht aufgemacht und haben schon Stress,

weil sie nicht wissen was für eine Rechnung das wohl sein könnte und den nächsten lässt das total kalt, obwohl beide das gleiche verdienen,

die gleichen finanziellen Voraussetzungen haben.
Ich erwähnte, dass ich viel Stressreduktionstraining mache und genau da greifen wir an:

bei der Verarbeitung.

Natürlich kann ich, wenn ich mit Menschen an ihrem Stress arbeite, nicht ändern, dass der Mitarbeiter ständig dem Trainee noch eine Aufgabe gibt du noch eine und noch eine aber wir arbeiten an der Verarbeitung.

Was macht es mit mir, wenn mich jemand unter Stress setzt, wenn mir jemand mehr Aufgaben gibt, wo ich der Meinung bin, dass ich ihnen im Moment nicht gewachsen bin oder wo ich Stress habe, weil sich zu Hause die Wäscheberge türmen und ich weiß,

dass ich morgen genau dieses T-Shirt brauche für meinen Auftritt und das ist es, welcher Film läuft im Inneren ab und dementsprechend, was kommt heraus.

Daran kann jeder gut arbeiten und das können wir auch ändern.

Da fängt für mich die Veränderung an: im Inneren. Viele Leute sagen „die bösen Politiker, die Wirtschaft und und und“, aber was nutzt das?

Daran kann ich so schnell nichts ändern aber wenn ich bei mir anfange, kann es nach außen hin etwas bewirken.

Für mich ist das, was wir im Äußeren erleben, ein Spiegel des Inneren.

Je mehr ich im Inneren bei mir bleiben kann, umso mehr wird sich das im Außen wiederspiegeln.

Menschen, denen ich das erzähle und die damit noch nie etwas zu tun hatten denken dann „Ach der spinnt, was für ein Quatsch“ und wenn die das dann erleben sind sie ganz erstaunt und sagen

„Du hast Recht, das stimmt, seitdem ich die und die Einstellung habe und seitdem ich mich aus meiner Opferrolle hinausbewege, habe ich weniger Stress“.

Die Menschen geben ganz viel ihrer eigenen Macht ab, wenn sie sich in diese Opferrolle setzen. Wenn ich mich über meinen Nachbarn ärgere, der Sonntagnachmittag plötzlich mit seinem Staubsauger durch die Wohnung fährt,

dann hat der die Macht über meine Gefühle, dann bin ich ein armes Opfer und kann daran nichts ändern.

Ich merke, dass die Menschen auch keine Lust darauf haben, wenn es ihnen denn mal bewusst wird.

Wenn wir Bewusstsein entwickeln, denn Bewusstsein ist immer der erste Schritt zur Veränderung, dann haben wir die Möglichkeit zu wählen:

Will ich weiter meckern oder sage ich „Nö, ich bin lieber Adler und habe keine Lust mich darüber zu ärgern“.

In der Opferrolle kommt man einfach nicht weiter.

Viele Menschen wollen Erfolg haben, in was auch immer, „Mehr Geld verdienen“, „eine tolle Partnerschaft haben“, „glücklich sein“ und meiner Ansicht nach gibt es 3 Grundvoraussetzungen für dauerhaften Erfolg:

Verantwortung übernehmen,

Selbstvertrauen,

Selbstdisziplin.

Wenn ich diese 3 Grundpfeiler nicht habe, wird es langfristigen Erfolg nicht geben.

Ich überprüfe diese drei Sachen immer, das habe ich von einem meiner vielen Lehrer gelernt und schaue ob es für mich stimmt und wenn man sich in der Literatur die super erfolgreichen Leute anschaut,

die auch selbst eine Autobiografie herausgebracht haben, dann wird man immer diese drei Faktoren finden.

Die sind immer selbstverantwortlichen, die haben immer Selbstbewusstsein und die haben immer Selbstdisziplin.

Gunnar Schuster:

Okay, du hast ja gerade die Literatur erwähnt.

Hast du da ein bestimmtes Buch oder kannst du da ein bestimmtes Buch empfehlen?

Stefan Polten:

Es gibt so viele schöne Bücher, die man empfehlen kann.

Es kommt darauf an in welche Richtung das geht, bei Autobiografien kann ich nur empfehlen das zu lesen, wo du hinmöchtest.

Wenn ich sage, dass ich ein erfolgreiches Computerunternehmen gründen will, dann macht es Sinn Steve Jobs zu lesen.

Wenn ich sage, dass ich erfolgreicher Politiker, Sportler, Filmdarsteller werden will, dann macht es Sinn die Biografie von Arnold Schwarzenegger zu lesen, der Mann ist super erfolgreich und hat immer Gas gegeben.

Er ist auch super erfolgreich im Immobiliengeschäft und das wissen die wenigsten, viele kennen ihn als Bodybuilder, viele als Schauspieler,

manche noch als Gouverneur von Kalifornien und er könnte sicherlich, wenn es die Verfassung zulassen würde, auch zur Präsidentschaft antreten.

Es gibt so viele Autobiografien, auch die von Richard Branson, der hat mehrere Bücher herausgebracht, ich würde jedem raten zu schauen in welche Richtung man will und dann für diese Richtung ein Buch suchen oder noch besser: die Leute zu Abendessen einladen, interviewen, da lernt man am meisten.

Gunnar Schuster:

Genau, witzig, dass du das gesagt hast.

Ich lese auch ab und zu Autobiografien und ich habe von Henry Ford die gelesen,

will aber natürlich kein Automobilunternehmen gründen und ich lese derzeit die von Arnold Schwarzenegger, sehr interessant, kann ich empfehlen (Biografie Name: „Total Recall“).

Stefan Polten:         

Ein paar Grundzüge des Erfolges, wie diese drei Eigenschaften die ich genannt habe, haben ja alle.

Ich glaube, dass Henry Ford gesagt hat „Ob du Erfolg hast oder nicht, das was du dir vorstellst ist genau das, was kommen wird“ sinngemäß.

Um das Mindset zu entwickeln ist es hilfreich sich Leute anzuschauen, die es bereits geschafft haben, im NLP würde man sagen diese zu „modellieren“, also zu sagen „Okay, der hat das so gemacht, dann wandle ich das so ab“.

Gunnar Schuster:

Was ist deiner Meinung nach das größte Problem das Menschen haben, die unter Stress leiden?

Stefan Polten:         

Das allergrößte Problem ist, dass die Menschen zu sehr im Außen sind.

Die Menschen sind heutzutage zu sehr verkopft, das kriegen wir auch so antrainiert, das heißt, wir hören nicht mehr auf unsere Gefühle, viele Menschen fühlen nichts mehr und das ist meiner Ansicht nach der größte Motor für Stress.

Es gibt das Bild, wo man dem Esel die Möhre vor die Nase bindet und der Esel versucht dann die Möhre zu erreichen und so ist es für die meisten Leute.

Die sind so sehr im Außen und so sehr mit Konkurrenz beschäftigt, was auch ein großer Stressfaktor ist, weil die Leute nicht versuchen, dass sie sich für sich selbst steigern, sondern besser als jemand anderes zu werden.

Das ist ein großer Stressfaktor und das ist für viele Menschen ein großer Erfolgsverhinderer. Ein Beispiel dazu:

Ein Abiturient macht ein Abi von 1,1 und hört, dass ein Kamerad ein Abi von 1,0 bekommen hat und er ist dann ganz traurig, wo man von außen sagen würde „Geht’s noch?“.

Aber weil er sich vergleicht und weil er sagt der andere ist noch 0,1 besser, ist er nicht zufrieden und das ist ein ganz großer Stressfaktor.

Gunnar Schuster:    

Vergleichen ist echt ein großes Problem das viele haben.

Es kommt darauf an wie du es wahrnimmst, für mich gibt es zum Beispiel nicht wirklich Konkurrenz,

sondern man kann ja mit jedem eine Kooperation eingehen und statt nur ein Stück des Kuchens zu bekommen,

kann man einfach den Kuchen größer machen, indem man gemeinsam arbeitet.

Stefan Polten:         

Da stimme ich vollkommen mit dir überein.

Es gibt insofern sowieso keine Konkurrenz, weil jeder Mensch einzigartig ist, wir sind keine Maschinen, die geklont sind und so wie du oder ich bin,

gibt es das kein zweites mal.

Gerade unter Therapeuten ist das auch so und das kann ich gar nicht verstehen

„Nein ich verrate dir den Trick nicht, wie man den Knieschmerz noch besser wegbekommt, weil die Patienten dann vielleicht nicht mehr zu mir kommen“

und ich habe festgestellt, dass die Menschen dorthin gehen, wo sie sich wohl fühlen und dann passt das.

Die anderen ziehen die Menschen halt langfristig nicht an und das ist auch in Ordnung so.

Gunnar Schuster:       Ich glaube das ist eine Art Mangeldenken.

Stefan Polten:

Genau, das kommt letztendlich auch wieder aus dem Verstand.

Wettbewerb und sowas sind große Egothemen und damit kann man sich

A: viel Stress machen und

B: sehr unglücklich fühlen, wenn man das möchte.

Gunnar Schuster:

Gab es eine Situation in deinem Leben, in der du dich dazu entschieden hast Mentalcoach zu werden?

Stefan Polten:

Ich bin chronisch neugierig und ich bin an viele Sachen, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe, einfach durch meine Neugierde herangekommen und indem ich gesagt habe, dass es interessant klingt.

So habe ich das beim Mentalcoaching getan und bei dieser Mentalcoach-Ausbildung war es so, dass ich ein Buch gelesen habe von meinem Lehrer,

war begeistert davon und wollte es lernen.

Ich probiere das erstmal an mir aus und wenn das klappt und ich es für gut halte, wenn es für mich authentisch ist, dann mache ich das auch in der Praxis.

Ich habe bei vielen Dingen auch gemerkt, dass es eine gute Wirksamkeit hatte aber nicht so meins war.

Da habe ich gemerkt, das ist das spannende mit der Resonanz, dass die Patienten nicht dafür zu mir gekommen sind.

Das passt nicht und da kommt auch keiner.

Gunnar Schuster:

Du hattest noch das Wort Herzintelligenz angesprochen, vielleicht kannst du da ganz kurz noch etwas zu erzählen?

Stefan Polten:

Herzintelligenz ist das deutsche Wort für Heartness im englischen.

Es gibt ein Institut in Kalifornien das so heißt und die haben letztendlich Ende der 80er überlegt ob das Herz wirklich nur eine Pumpe ist, weil in allen Religionen und alten Kulturen das Herz der Sitz der Seele war.

Die haben herausgefunden, dass es nicht nur eine Pumpe ist und haben Techniken entwickelt, um das Leben dadurch besser zu gestalten und Stress zu reduzieren oder zeitweise in Situationen komplett wegzubekommen.

Dieses Wort Heartness hat der Verlag, der die Bücher übersetzt hat, mit Herzintelligenz übersetzt und letztlich ist das kein klar definierter Begriff.

Für mich bedeutet Herzintelligenz die Weisheit und Klarheit meines Herzens zu nutzen, so würde ich die Herzintelligenz definieren und das mache ich mit den Techniken und meinem Wissen.

Für mich ist das eine ganz tolle Methode der Stressreduktion, es gibt viele Methoden,

wenn du dich in deinem Bekanntenkreis umschaust dann sind typische Antworten auf die Frage was man bei Stress machst „Ich gehe um den Block laufen, ich mache Sport, Yoga, Meditation, autogenes Training“,

alles super Sachen aber nehmen wir mal an ich sitze auf der Arbeit und mein Kollege macht mir Stress, dann ist es meistens nicht möglich, dass ich zu dem Kollegen sage

„Warte mal kurz, ich habe meine Yogamatte dabei, ich mache darauf jetzt mal den heraufschauenden Hund, weil mich das total entspannt und du stresst mich gerade“.

Das ist in der Realität kaum umsetzbar und schon gar nicht, wenn man Meetings hat oder ich als Notarzt unterwegs bin und zu dem Patienten sage

„Ihnen geht es schlecht aber mir auch, ich muss jetzt erstmal 5 Minuten meditieren, dann geht es weiter“,

das wäre unschön für den Patienten und das tolle an den Techniken ist, dass sie unabhängig von der Situation anwendbar sind, praktisch nebenbei.

Das hat mich fasziniert, die Techniken sind schnell erklärbar und alltagstauglich.

Es gibt dann auch die Menschen, die sagen sie fühlen sich etwas besser aber vielleicht bilden sie sich das nur ein, dafür wurde ein Biofeedback-Verfahren entwickelt, was inzwischen auch der Goldstandard in der Medizin ist,

nämlich der sogenannten Herzratenvariabilität, wo man einfach ein Ohrclip besorgen kann, das schließt man an sein IPhone oder IPad an und dann kann man das direkt messen.

Seit 1991 gibt es das Institut, seitdem wurden viele Studien gemacht, die auch sehr hochrangig publiziert sind in medizinischen Fachzeitungen,

sodass man Menschen zeigen kann, dass es mit Esoterik nichts zu tun hat, sondern Wissenschaft ist.

Gunnar Schuster:

Du hast Meditation angesprochen, hat das einen großen Anteil an deinem Leben?

Stefan Polten:         

Ja. Ich meditiere zu 99% jeden Tag.

Das kann ich auch nur jedem empfehlen. Meditation ist ein guter Weg um vom Kopf wieder in die Gefühle zu kommen.

Es gibt 2 Arten von Meditation:

„Stellen sie sich vor sie sind am Strand und sehen da tolle Kerle langlaufen und sie freuen sich, die Sonne geht über dem Meer unter“,

da bin ich im Außen, ist zwar nett aber da komme ich nicht weiter.

Die guten Meditationen sind solche „Gehen sie mal in ihren kleinen Zeh, wie fühlt der sich an oder gehen sie in ihre Fußsohle, ist die kalt“,

wo ich in mir drin bin und wo ich auch Effekte spüre, wenn ich die regelmäßig mache, wo ich merke, dass sich etwas in meinem Alltag verändert.

Gunnar Schuster:    

Machst du das mit Audio-CD?

Ich meditiere auch, deshalb frage ich nach.

Ich meditiere so, dass ich mich hinsetzte und mich auf das Jetzt konzentriere.

Ich zähle zum Beispiel die Geräusche, die aus verschiedenen Geräuschquellen kommen: Vögel, Straßenverkehr, der Wind.

Stefan Polten:         

Ich mache das auch unterschiedlich, ich meditiere auch in diese Richtung und dann habe ich auch Meditations-CDs und mache das dann nach Lust und Laune und auch nach Zeit.

Ich höre mir eine CD an und meditiere mit der oder meditiere mit mir selbst ohne dass von außen etwas ist.

Gunnar Schuster:      

Hast du bestimmte Uhrzeiten, wo du das machst?

Stefan Polten:           

Ich beginne den Tag morgens so.

Gunnar Schuster:    

Super, das ist bei mir auch so.

Ich mache das morgens und abends, wobei morgens ungefähr 30 Minuten sind und abends nur 10. Ich habe eine extreme Veränderung dadurch festgestellt.

Stefan Polten:         

Genau, das ist es.

Ich sage vielen Menschen sie sollen erst mal anfangen.

Wenn du Menschen erzählst, dass du morgens 30 Minuten meditierst, dann sagen die erst einmal

„Oh Gott, 30 Minuten, das schaffe ich nicht, so viel Zeit habe ich nicht“ und da gibt es ein schönes Buch das heißt „One Moment Meditation“,

wo man Stück für Stück in den Kapiteln lernt relativ schnell in diesem Bei-Sich-Selbst-Zustand zu sein.

Es gibt YouTube Videos dazu, man muss nicht so viel Zeit aufwenden,

ich kann auch mit einer Minute am Tag anfangen, das kann auch schon weltverändernd für Leute sein.

Gunnar Schuster:

Das stimmt. Ich habe noch einen Punkt, den ich noch ansprechen wollte: Glück. Ich weiß, dass du Erfahrung in diesem Thema hast, also lass uns darüber mal sprechen.

Stefan Polten:         

Der einfachste Weg glücklich zu sein, ist im Hier und Jetzt sein.

Ich kann unterscheiden zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.

Mein Bewusstsein ist immer in der Vergangenheit oder in der Zukunft, es kann nie im Jetzt sein und das ist es was unser Verstand ist.

Wir beurteilen den ganzen Tag, wir überlegen was war, wir überlegen was kommt, das ist auch das, was uns Ängste macht.

Wir denken „Habe ich morgen noch 5€ um mir das Essen zu kaufen“.

Wenn ich im Jetzt bin, unser Unterbewusstsein ist immer im Jetzt, das kann nicht anders, zum Beispiel durch Meditation, dann bin ich immer glücklich, beziehungsweise es kann auch ein Friedensgefühl sein, absolute Stille aber da gibt es keine Angst, kein Ärger, kein Garnichts.

Das ist für mich der einfachste Weg glücklich zu sein, indem ich einfach im Jetzt bin.

Gunnar Schuster:

Was machst du dafür außer Meditation? Gibt es da eine Technik, die du anwendest?

Stefan Polten:         

Ich gehe zum Beispiel einfach in mein Herz, da bin ich im Jetzt.

Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit da hin, wo ich mein Herz in diesem Moment für ansässig halte.

Gunnar Schuster:      

Cool, das werde ich mal ausprobieren.

Stefan Polten:         

Das ist für mich die einfachste Möglichkeit um glücklich zu sein.

Natürlich kann ich auch im Bewusstsein glücklich sein, also in der Vergangenheit oder der Zukunft, indem ich mir etwas vorstelle.

Wenn Menschen sagen

„Als ich mir diese Kamera gekauft habe, dann war ich glücklich“

und wenn die kommt bin ich auch für einen Augenblick glücklich aber die meisten Menschen merken, dass es morgen schon wieder Gewohnheit und dann ist das Glück schon weniger.

Ich kann in diesen Glücksmoment kommen durch äußere Gegebenheiten, auch wenn mein Chef mir sagt „Mensch du bist der beste Mitarbeiter, den ich je hatte“ fühle ich mich glücklich aber da bin ich immer abhängig von äußeren Sachen und das muss ich gar nicht.

In mir selbst ist alles toll und wenn ich in mir bin, brauche ich diese Äußerlichkeiten gar nicht.

Es gibt diese Umfragen „Welche Völker sind besonders glücklich“ und ich glaube in letzter Zeit waren es oft die Dänen aber es sind meistens Völker gewesen, die gar nichts haben. Wo wir uns von außen aus unserer Gesellschaft fragen wie die glücklich sein können.

Die haben kein Wasser, müssen jeden Tag sehen, dass sie nicht verhungern und sind trotzdem glücklich.

Die sind wahrscheinlich, so nehme ich das an, sehr bei sich selbst und dadurch auch im Jetzt, das macht glücklich.

Wenn ich mein Glück an Äußerlichkeiten festmache, laufe ich wieder nur der Mohrrübe hinterher.

Das ist wie von Drogen abhängig zu sein, ich brauche immer den nächsten Schuss, dann bin ich kurz glücklich und dann lässt die Wirkung wieder nach und ich bin nach der Wirkung immer tiefer,

brauche noch einen Schuss, damit ich wieder auf dieses Level komme.
Ich habe keine Lust auf diese Abhängigkeit von außen und mache mich lieber selbst glücklich, indem ich bei mir bin.

Gunnar Schuster:

Zum Schluss wollte ich dich noch fragen, welche 5 Tipps du für jemanden hast, der seinen Stress reduzieren und glücklich sein möchte?

Stefan Polten:

Der erste Tipp, und das ist der Wichtigste:

das Bewusstsein.

Ich muss mir einen Überblick machen, was mir Stress macht und wo ich Stress habe.

Ich habe festgestellt, wenn Menschen sich da mal 10 Minuten hinsetzen und sich das klarmachen, verändert das sehr viel im Leben.

Wenn ich das Problem nicht kenne, kann ich es auch nicht ändern.

Tipp 2: Beobachten.

Beobachten was das für ein Gefühl ist, welches ich durch Stress bekomme.

Stress an sich ist sekundär, wenn ich merke, dass mir etwas Angst oder Wut macht, dann sind es diese Gefühle, die mir Stress machen.

Dazu muss ich beobachten wo ich das im Körper fühle.

Gefühle haben einen Platz im Körper und den muss ich beobachten.

Die meisten Menschen unterteilen zwischen positiven und negativen Gefühlen.

Die Positiven fühlen sie sehr gern und die negativen würden sie am liebsten wegschieben.

Es gehört trotzdem alles dazu, wir leben in einer Welt der Dualität, das heißt, wenn wir nichts Schlechtes fühlen würden, würden wir auch nicht merken, dass etwas Gutes kommt.

Das eine bedingt das Andere.

Wir würden nicht merken, dass etwas dunkel ist, wenn wir die Helligkeit nicht kennen würden.

Wir schieben die schlechten Gefühle immer weg, dabei möchten sie auch nur angenommen werden, weil ich die genauso mache wie die Guten.

Wenn ich die bildlich gesprochen in den Arm nehme und sage „Angst du kannst jetzt kommen, ich fühle dich jetzt mal“, dann ist es oft so, dass etwas Erstaunliches passiert.

Es gehört ein bisschen Mut dazu aber, wenn ich da hinein tauche macht es „peng“ und die Angst geht.

Jeder kann es mal ausprobieren:

wenn ich versuche etwas wegzuschieben kommt es auch von außen immer wieder,

dann kommen Leute, die mir diese Angst wieder machen oder ich sehe etwas im Fernsehen, was mir diese Angst macht.

Es kommt auf mich zu bis ich sage, dass ich es so akzeptiere wie es ist, dann nehme ich es an und es kommt Frieden ein.

Tipp 3: Meditation.

Suche dir etwas, wobei du merkst, dass du deinen Stress dadurch abbauen kannst.

Stress setzt Adrenalin, Kortisol, Hormone im Körper frei, im Nervensystem wird der Sympathikus hochgefahren, die Grundinstinkte werden geweckt:

Kampf, Flucht oder Tot stellen.

Früher konnte man das machen, man konnte vor dem Säbelzahntiger weglaufen, mutige haben vielleicht gekämpft oder man konnte sich totstellen.

Wenn die Antilope es schafft vor dem Leoparden zu flüchten, schüttelt sie sich kurz und grast dann weiter.

Heutzutage staut sich das bei uns Menschen an, weil wir unseren Kollegen nicht plötzlich anbrüllen können oder neben uns ein Sandsack hängt,

auf den wir eintrommeln können, damit die Energie rausgeht.

Deshalb ist es sehr gut Sport zu machen, deswegen sagen auch viele Menschen, dass sie sich besser fühlen,

wenn sie eine Stunde geboxt haben oder um den Block gerannt sind, das Stresslevel ist dann wieder heruntergefahren.

Ich halte nichts von Pauschallösungen, es gibt inzwischen auch Leute, die von Lichtnahrung leben, also nicht mal Essen und Trinken müssen wir,

nur sterben müssen wir alle mal.
Es ist gerade das spannende, für sich die richtigen Möglichkeiten zu finden,

es ist nicht 0815, dass wir alle eine Stunde joggen gehen müssen um das Stresslevel herunterzufahren.

 

Gunnar
 

Hey, ich bin Gunnar, Internet Unternehmer und Coach aus Leidenschaft. Mich interessiert Weltklasse Performance rund um Life & Business und auf diesem Blog wirst du Strategien und Methoden kennenlernen, um von NULL an ein profitables Online-Business aufzubauen – damit du mehr Freiheit im Leben hast.

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