Tobias Beck: Wie Menschen in der ersten Klasse ticken ✅

Tobias Beck: Wie Menschen in der ersten Klasse ticken

Heute haben wir mit Tobias Beck einen motivierenden und wirklichen besonderen Gast im Gespräch. Tobias hilft Menschen dabei Lebensmomente zu sammeln und erfolgreich zu sein. Er zeigt dir sozusagen, wie du jemand wirst. Denn normalen Menschen werden keine Statuen gebaut. Er ist professional Speaker, wird regelmäßig von Dax-Unternehmen gebucht und ist Dozent an der Steinbeis-Hochschule. Doch das er das alles erreicht hat, hat er einem außergewöhnlichen Zufall zu verdanken.

Denn er war ein mega Schlechter Schüler und ist von mehreren Schulen heruntergeflogen. Du darfst also gespannt sein herauszufinden, wie er es geschafft hat sich eine Karriere und Leben aufzubauen, dass er aus tiefstem Herzen liebt, wie er seine Lebensaufgabe finden konnte und welche Tipps er dir mitgibt, sodass du das auch tun kannst. Lass uns also loslegen.

Inhalte des Interviews mit Tobias Beck

  • Welche Tipps er von den Reisenden der First Class gelernt hat
  • 3 Tipps die er von Menschen aus der First Class gelernt hat und wie du diese Tipps in deinem Leben anwenden kannst
  • Wie du einen Tagessatz von 20.000 in 5 Wochen kriegen kannst
  • Warum dein Umfeld so wichtig für deinen Erfolg ist
  • Warum es so wichtig ist eine Mastermind Gruppe zu haben
  • Tobias teilt seine Strategie wie er die richtigen Menschen kennenlernt, die ihm im Leben weiterhelfen.
  • Welchen kleinen Trick du anwenden kannst, um SOFORT herauszufinden, ob dir eine Person gut tut
  • Wie er seine Dozentenstelle an der Steinbeis-Hochschule erhalten hat
  • Wie man seine Fesseln sprengt, um sich selbst mal genug zu sein
  • Wie man Erfolgsgewohnheiten aufbaut
  • Warum du UNBEDINGT richtig viel Energie im Leben haben solltest
  • Warum man seine Erfolg unbedingt feiern sollte
  • Was sollte man beachten, wenn man ein Speaker-Business aufbauen will
  • Warum du kein Bewerbungsschreiben und Lebenslauf mehr schreiben solltest und was Tobias Beck dir empfiehlt damit du deinen Traumjob bekommst
  • Wie man manifestieren kann und das Gesetz der Anziehung richtig anwendet

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Fakten über Tobias Beck

  • Tobias Beck ist nach dem Abitur für ein Jahr nach Brasilien gegangen und hat dort eine komplett andere Welt kennengelernt.
  • Tobias Beck hat sich irgendwann dazu entschieden Flugbegleiter zu werden und hat dort zu dienen gelernt. Das wendet er immer noch heute in allen möglichen Situationen an.

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Tobias Beck | Wie Menschen in der ersten Klasse ticken | Podcast

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„Thema: Wie Menschen in der ersten Klasse ticken“

Tobias Beck:

Ich bin der Tobi, wohne in Frankfurt, bin Papa zweier glücklicher Kinder, eine glückliche Frau habe ich auch noch hoffe ich und ich bin Dozent an der Steinbeiß – Hochschule in Berlin für Emotion und Bühne und wenn man mich fragt was ich beruflich mache:

Ich bin ein sogenannter Professional Speaker. Das heißt ich rede für Geld, das ist sowas wie die Mama, die das für ihren Sohn am Abend in Form von Geschichten macht damit der Kleine dann gut schlafen kann und schöne Träume hat und sowas mache ich für Erwachsene meistens in großen Hallen.

Ich tue alles dafür Menschen zu berühren über ihr Leben und über das was sie im „hier und jetzt“ tun nachzudenken. Das ist mein Hauptjob, also in diesem Leben ist es mein Hauptjob.

Gunnar Schuster:

Okay sehr gut. Wie bist du dazu gekommen das zu machen was du jetzt machst?

Tobias Beck:

Das war eine lange Reise, ich habe das erstmal erkannt das mir sowas liegt in der Schule, ich war ein mega schlechter Schüler. Um da mal ein bisschen auszuholen:

Ich bin von zwei Kindergärten runtergeflogen, war auf mehreren Grundschulen und war an insgesamt 5 Gymnasien und bin überall mit einer Lernbehinderung runtergeflogen bis mich meine Eltern bekniet haben doch bitte auf einer Gesamtschule Abitur zu machen, weil auf dieser Gesamtschule gab es Literatur und Theaterwissenschaften und da hatte ich plötzlich eine.

Das kannte ich gar nicht, ich wusste gar nicht wie eine 1 auf dem Zeugnis aussieht, weil sonst stand da ausreichend oder ungenügend und da habe ich gemerkt „okay, jeder Mensch hat doch irgendwo eine Begabung“ und das war bei mir damals das Berühren oder Emotionen erwecken im Menschen.

Das Stück „Linie S8“ spielte in der S-Bahn und ich habe einen Mann gespielt, der über sein Leben erzählt und alle Rowdies in der Schule, die sonst nur an Drogen, Zigaretten und Mädels gedacht haben, saßen plötzlich mit Tränen in den Augen da.

Da habe ich gesehen, dass es doch noch eine andere Welt gibt. Eine Welt der Gefühle, eine Welt wo die Menschen über sich und ihre Leben nachdenken und wenn ich den Zugang finde, könnte das meine Lebenspassion sein. Da war ich 18.

Gunnar Schuster:

Wow, dann hast du ja schon relativ früh festgestellt was das für eine Passion sein könnte.

Tobias Beck:

Ja mit 18 siehst du das natürlich nicht so und ich hab das auch nicht so gesehen. Ich musste dann erst mal vom Leben ein paar Mal auf die 12 bekommen, bevor ich mich getraut habe zu meinen Eltern zu gehen und zu sagen „Ich will professioneller Redner werden“.

Meine Eltern wussten gar nicht was das ist, also wir kamen aus Wuppertal, da gab es sowas nicht und ich habe dann gesagt

„In Amerika gibt es einen, der macht die Hallen voll und die Leute gehen da hin und hören ihm zu“ und meine Eltern haben darauf nur gesagt:

„Sag mal Tobi willst du nicht einmal was anständiges im Leben machen? EIN MAL. Mach doch mal was was die anderen machen, mach etwas was dein Onkel macht.

Aber das wollte ich eben nicht. Mir war das nicht genug.

Mir war es nicht genug im Jahr 4 Wochen in den Urlaub zu fahren und das ganze Jahr zu arbeiten .

Mein Vater war sehr sehr erfolgreich, er war erfolgreicher Banker, musste aber echt hart dafür arbeiten. Als ich angefangen habe Bücher zu lesen, so etwas wie „Denke nach und werde reich“(engl.: „Think And Grow Rich“), was übrigens ein genialer Titel ist, einfach mal darüber nachdenken. Dann habe ich eben darüber nachgedacht und habe mir andere Wege gesucht.

Gunnar Schuster:

Und was ist dann passiert? Also du sagtest du hast Abi gemacht auf einer Gesamtschule, und was ist danach passiert?

Tobias Beck:

Ich bin dann erstmal direkt im Anschluss an die Schule für ein knappes Jahr nach Brasilien gegangen und habe dort englisch unterrichtet an Straßenkinder und habe ein komplett anderes Leben kennengelernt.

Ein Leben das geprägt war von Wärme, ein Leben das geprägt war von Menschen, die grundsätzlich Dinge gefeiert haben die da waren.

Sowas kannte ich vorher nicht, denn der Deutsche feiert nur bevor er in den Urlaub fährt und im urlaub feiert er auch wieder nicht, denn da hat ihm dann jemand das Handtuch weggenommen und danach ist er erst einmal drei Tage schlecht drauf und schreit in der Tour Mitarbeiter an.

Aber die in Brasilien haben alles gefeiert. Wir hatten ein mal in der Woche einen Generator um Strom zu produzieren und wenn der an ging sind die Leute drum herum gehüpft, wenn wir aus der Stadt eine Cola Flasche bekommen haben, die auch noch in einem Kühlakku, sind die Leute ausgerastet und da habe ich gelernt, wir können das Leben feiern einfach mal im hier und jetzt.

Dort war ich ein knappes Jahr und bin dann zurück nach Deutschland ins wahre Leben gekommen und da gab es eine Situation:

Ich stand im Fahrstuhl in Frankfurt direkt nach meiner Landung, das musst du dir bildlich vorstellen, dass da so 3-4 wichtige Leute standen. Leute die so wichtig waren, dass sie nicht mal mehr einen Fahrschein alleine ziehen können.

Das sind die die sich beim Check-In am Flughafen hinstellen und aus der letzten Reihe rufen „Ich bin Senator, ich bin wichtig“.

Davon gibt es eine ganze Menge. Wichtig kommt ja vom Wort Wicht und auch das musste ich lernen. Wenn du ein kleines Ego hast, musst du die Gold Karte rausziehen und wenn du ein großes Ego hast und mit dir im reinen bist, dann lässt du die Eltern und Kinder vor, aber das ist ein ganz anderes Thema, da kommen wir vielleicht noch drauf.

Dann bin ich zurück gekommen und da standen die ganz wichtigen Leute. Die Tür ging auf und ich habe in Brasilien gelernt freundlich zu lächeln wenn ich neue Leute kennen lerne.

Das habe ich auch gemacht und habe gesagt “Mensch,moin moin“ und es kam keine Reaktion. Das kannte ich nicht mehr. in Brasilien sind dir die Leute um den Hals gefallen und haben gesagt „Schau mal schöner Tag“.

Von den Herren im Fahrstuhl kam gar keine Reaktion und dann habe ich mich umgedreht und in die Augen eines klinisch toten, unglaublich wichtigen Menschen gesehen und der hat gesagt, diesen Satz werde ich nie vergessen, „Es ist Montag, Kleiner, und das lernst du auch noch.“

Ich habe den Satz überhaupt nicht verstanden, weil er einfach schlecht drauf war weil Montag war und in diesem Moment habe ich für mich entschieden das mache ich nicht mit und dann musste ich durch ein paar Wirkungen des Lebens so mein Leben zusammen stellen.

Ich bin dann zu meinen Eltern nach Hause gefahren, habe mich bei der Lufthansa als Flugbegleiter beworben und wusste gar nicht was ich machen sollte.

Mit meinem schlechten Abitur hätte ich niemals einen Studienplatz für Psychologie bekommen. Hättest du mir damals mit Mitte 20 erzählt, dass ich an einer Hochschule Dozent bin, dann hätte ich dich für absolut verrückt erklärt, weil ich immer der war der nichts konnte.

Durch das Reisen durch die Welt mit der Lufthansa habe ich unglaublich viel an Menschenkenntnis gewonnen, habe Bücher gelesen und habe vor allem das erste Mal gesehen, dass es Menschen gibt die in der First Class sitzen und für so einen Flug 15.000€ ausgeben und mit denen habe ich mich dann unterhalten.

Gunnar Schuster:

Was ist da raus gekommen? Das ist bestimmt sehr interessant.

Tobias Beck:

Ich muss immer so ein kleines schwarzes Buch dabei haben, wo ich mir Notizen mache.

Den Tipp habe ich von Anthony Robbins und mir ist im Flugzeug aufgefallen, dass erstmal in der Economy Class sehr viel Alkohol getrunken und Filme geguckt werden, das will ich gar nicht werten, das ist einfach so.

In der Business Class wird meist geschlafen, dort sind die Leute todmüde, meistens blass auch wenn die Leute aus Rio kommen sind die leichenblass weil die dort nur gearbeitet haben und dann gab es den Unterschied zur First Class, wo ich nicht so oft arbeiten durfte weil meine Seniorität nicht so gut war, aber ich war da schon häufig und der waren die Leute echt relaxed.

Klar wenn du für einen Flug 15.000€ auf den Tisch legen kannst, dann bist du wahrscheinlich auch tiefenentspannt, aber die haben da Hörbücher gehört und Bücher gelesen und haben ein komplett anderes Verhalten an den Tag gelegt.

Es gab immer irgendwann eine Chance mit diesen Menschen zu reden.

Dann habe ich gefragt „Darf ich Sie etwas fragen“, nachdem ich natürlich guten Service gegeben habe und die mich mochten und sie begeistert waren von mir und der Airline.

Ich habe diese Leute gefragt „Wie haben Sie das gemacht?“, dann fragten sie „Was meinen Sie wie habe ich das gemacht?“, ich antwortete „Ja wie haben Sie das gemacht hier zu sitzen, wie schaffe ich es eines Tages hier zu sitzen?“ und dann haben die mir Tipps gegeben und ich habe Bücherweise davon.

Gunnar Schuster:

Okay, das ist eine sehr gute Sache. Ich glaube das machen nicht viele Menschen, einfach mal nach Tipps zu fragen.

Das hängt meist mit Stolz oder falscher Eitelkeit zusammen, das ist also eine sehr gute Sache die du da gemacht hast. Welche Tipps waren das genau? Vielleicht kannst du welche mit uns teilen.

Tobias Beck:

Ich hatte damals natürlich auch nicht viel zu verlieren. ich habe 1200€ Netto verdient im Monat, was viel mehr war als all meine Freunde aus Wuppertal, aber für mich war es nicht sonderlich viel und einer der größten Tipps, die ich dort gelernt habe war, dass wir die Summe der 5 Menschen sind, mit denen wir uns am häufigsten umgeben.

Mir hat mal ein jüdischer Geschäftsmann gesagt „Schauen Sie sich mal um. Wer sitzt hier in der First Class? Das sind alles Leute wie ich. Ich kann mit denen reden, wir haben ähnliche Themen, wir haben einen ähnlichen Horizont.

Da habe ich sehr lange drüber nachgedacht weil dieses Umfeld in dem wir sind natürlich extrem wichtig für unseren eigenen Erfolg ist und das ist das was ich in meinen Keynote immer wieder aufgreife.

Diese „Bewohner“ sind Menschen, die ihren Körper irgendwo mit hin bringen. Ich weiß nicht ob du solche Leute kennst, die die gesamte Lebensenergie aus dem Raum raus saugen, wenn sie in den Raum kommen.

Wenn du die mit einem schimmeligen Brötchen in die Ecke stellst, dann blühen die auf, sowas gibt es ja. Du gibst denen einen Donut, für den du stundenlang in der Küche gestanden hast, und dann sagt der „Da ist ein Loch drin“.

Und diese Leute gibt es in der First Class nicht lustigerweise.

Wenn ich dann rückblickend auf diesen Geschäftsmann höre, habe ich angefangen mir ein Umfeld aufzubauen von Menschen, die auch nach vorne wollen, von Menschen die ähnliche Bücher lesen wie ich, damals war Dale Carnegie „Wie man Freunde Gewinnt“ ganz groß, das kann ich immer noch vielen empfehlen, dann ging es über „Denke nach, werde reich“, ich habe bestimmt zwei, drei, vierhundert Bücher gelesen, denn ein anderer Mensch aus der First Class, ein Amerikaner aus Atlanta, der zu Coca-Cola gehört, sagte mir „Tobi, everything you let in your eyes and ears will come out of your mouth“ Alles was du in deine Augen und Ohren lässt, kommt aus deinem Mund wieder raus.

Geiler Tipp!

Da habe ich gedacht, dass ich mal etwas anderes in die Augen und Ohren rein lassen muss.

Dann mache ich einfach mal die Einkommensvernichtungsmaschine (Fernseher ;-)) zu Hause aus und lese mal ein Buch anstatt mir „Good Bye Deutschland“ anzuschauen.

Das gucken sich die Leute an, anstatt einfach selbst die Koffer zu packen, zum Flughafen zu gehen und sich ein Ticket zu holen.

Die sitzen da, am besten noch mit einem Partner neben sich und gucken irgendwie „Schwiegertochter gesucht“ anstatt mal mit ihrer Freundin zu knutschen.

Das ist unglaublich, da rege ich mich auf, ich habe lange Beziehungscoachings gemacht.

Da kommen Leute die sagen „Ja bei unserer Beziehung läuft es nicht“, dann kommst du zu denen nach Hause und da hängt ein 5 mal 5 Meter großer Flachbildfernseher an der Wand bei denen im Schlafzimmer, ja was soll da auch laufen bei euch, ihr lasst euch ja berieseln, macht den Fernseher mal aus, macht euch einen Spiegel an die Decke, zieht ein Superman Kostüm an und dann springt mal vom Schrank.

Macht doch mal was selber anstatt euch berieseln zu lassen. „Das Leben zu leben“, wir sind die Summe der fünf Menschen mit denen wir uns umgeben, alles was in die Augen und in die Ohren reinkommt, kommt irgendwann wieder raus und dieses Abenteuer erleben, mal was machen das ist einer der größten Grundsätze von den Leuten, die ich dort im Flugzeug kennengelernt habe.

Gunnar Schuster:

Du hast gesagt, dass du dein Leben komplett umgekrempelt hast, du hast dir deine Freunde ausgewählt, dein Umfeld geändert und wenn du jetzt jemand anderem etwas empfehlen könntest, eine Art „Schritt-für-Schritt“ Anleitung, wenn man sagen würde das gibt es um sein Leben komplett zu ändern um sich irgendwann first class zu finden, was würdest du dieser Person empfehlen?

Tobias Beck:

Erstmal muss ich natürlich sagen, dass ich auch nicht immer nur first class fliege.

Ich bin weiß Gott noch nicht da angekommen wo ich hin möchte, ich bin auf dem Weg dahin genau wie du, wie die meisten die wahrscheinlich diesen Podcast hören, aber die Schritt-für-Schritt Anleitung ist relativ einfach, wenn sich die Leute die das hier hören Zeit dafür nehmen.

Das erste was ich natürlich als Mensch realisieren muss ist, dass wenn mein Blatt Papier schon beschrieben ist, dann kann ich da keinen neuen Roman drauf schreiben.

Was meine ich damit?

Wenn ich dir jetzt ein komplett beschriebenes Blatt Papier gebe und dir sage „Schreib darauf mal ein schönes Gedicht“, dann kannst du das gar nicht, weil das ja schon voll geschrieben ist.

Das heißt als aller erstes musst du mal einen Reset Button finden und durch Schmerz oder Lust erkennen „Ich habe auf die Situation in der ich jetzt bin keinen Bock mehr“.

Menschen reagieren immer nur mit Schmerz oder Lust.

Wenn du wissen möchtest wie das Leben aussieht, dann musst du dich mal in einen Zug setzten wenn du dir kein Flugticket leisten kannst und in Nizza an den Strand gehen und einfach mal schauen wie leben da die Leute.

Denn wir haben natürlich Filter auf den Augen, solche „Sonnenbrillen fürs Leben“.

Das heißt wir denken, dass reiche Leute immer schlecht sind oder lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, diesen Schwachsinn, bis du dann plötzlich siehst, dass da auch nette Leute abhängen.

Der einzige Unterscheid ist, dass die da nicht in Kik Badehosen sitzen, sondern haben vielleicht eine schicke Markenbadehose an.

Aber die haben vor allem Spaß und wahrscheinlich auch noch ein paar Firmen aufgebaut. Das wäre also die Aktivierung durch Lust, dass du sagst „Guck mal, was die da können kann ich auch, lass mal schön ne Delle ins Universum machen, lass mal flinke Füße machen“.

Die Alternative dazu ist natürlich durch Schmerz. Durch Schmerz könnte zum Beispiel sein: Ich habe einen Freund, der zu einer Hochzeit zu uns nach Brasilien fliegen wollte und von seinem Chef keinen Urlaub bekommen hat dafür.

Da habe ich dem gesagt das kann doch nicht wahr sein, dass du als 35 Jahre alter Mann zu Grabe kriechen musst vor deinem Chef und winselnd nach einem Urlaubstag fragst, wo sind wir denn??

Ich habe dann gesagt, pass auf wir bauen nebenher erst einmal ein Geschäft auf, das haben wir auch gemacht, damit er erst einmal ein bisschen was verdient, weg von dieser Nadel des Angestellten-Seins wo ich wie am Tropf im Krankenhaus immer schön ein Schlückchen Infusion in meine Adern kriege, mal das Ding abgeschlossen, wir haben einen Vertrieb aufgebaut, da verdient er nun 5-6 Tausend Euro im Monat, das ist für ihn eine absolute Lebensveränderung und dann ist er irgendwann zu seinem Chef gegangen und hat gesagt „Ich habe ein Augenleiden, ich sehe mich hier nicht mehr arbeiten.“ und jetzt kann der auch nach Rio.

Das ist lernen durch Schmerz, du machst das nicht mehr mit, du kannst die Leute die da sitzen nicht mehr ertragen, du kannst nicht mehr ertragen, dass das einzige was in deinem Büro läuft die Kaffeemaschine ist, damit machst du Schluss und sagst „Okay es muss Alternativen geben“, das ist Schritt zwei.

Also: Erstens meine Seite neu beschreiben und das Zweite ist durch Schmerz oder Lust eine Lebensentscheidung zu treffen, das Blatt zu wenden und zu sagen „Ich fange jetzt mal an zu leben“.

Und da gibt es mannigfaltige Dinge, da musst du erstmal deinen Kopf füttern wie der Mann in der First Class mir das gesagt hat, da musst du Bücher lesen und auch mal auf ein Seminar gehen.

Da gibt es Leute die sagen mir „Tobias, das ist ja so teuer, wenn ich auf ein Seminar gehe muss ich ja 300€ zahlen.“

Da denke ich mir hau doch deinen geleasten Mercedes in die Tonne, wo auch noch jeder sieht, dass der geleast ist, weil du sonst klamm bist wie ein Otter und nimm mal die 300€ und Futter mal deinen Kopf, denn dann kannst du jedes Auto fahren, das du möchtest.

Bilde dich also mal bei den Leuten weiter, die das haben was du haben möchtest und das ist Schlüssel Nummer 3. Geh zu denen, die das haben was du haben möchtest in deiner Branche.

Heißt:

Wenn mich jemand fragt „Tobi, wie kann ich der beste Versicherungsmakler der Welt werden um da richtig Kohle zu verdienen? Wie kann ich das beste Gesundheitssystem der Erde aufbauen?“

Dann sage ich dem „Keine Ahnung!“

Fragt mich aber jemand „Wie kann ich zu den best verdienenden Trainern und Keynote Speaker Deutschlands werden?“ dann setze ich mich mit dem an einen Tisch, öffne meine Schatztruhe und sage dem genau was er tun muss und wenn der das adaptiert, wenn seine Spiegelneuronen im Kopf angehen und er mich nicht imitiert sondern das mit seiner Persönlichkeit adaptiert, garantiere ich dir hat der einen Tagessatz von 2.000€ innerhalb von 5 Wochen.

Aber dafür muss er bereit sein ein paar Schritte zu gehen!

Das ist für mich das wichtigste. Zu den Leuten gehen, die das haben, was du haben willst.

Denn das tun die meisten nicht, denn jetzt kommt das große Problem: die ganzen anderen im Umfeld sagen natürlich „Wie kannst du dahin gehen?

Die wollen nur dein geld, bleib doch bei uns, es war so schön als du 2 mal im Jahr eine Woche nach Mallorca gefahren bist und dich zugedreht hast, da warst du so normal und jetzt bist du auf einmal so anders.“ Ja natürlich bist du jetzt anders, weil du mit den Leuten nicht mehr abhängen kannst.

Du wirst immer von einer Gruppe gehasst. Entweder du wirst von denen gehasst, die es nicht geschafft haben und von denen geliebt die es geschafft haben, die Gruppe ist nur wesentlich kleiner.

Oder du wirst von allen Leuten in der Kneipe geliebt, bist da der Kneipenvorstand der die 5€ Scheine einsammelt um einmal im Jahr der Tante Herta ein Busticket für die Kaffeefahrt zu kaufen, oder eben bei den anderen, die dann sagen „Guck mal Mensch, die dort in der Kneipe sitzen könnten so viel aus ihrem Leben machen.“

Dann gibt es auch ganz viele, die den ersten Schritt gemacht haben, ihre Seite neu beschrieben haben, durch Lust oder Schmerz gelernt haben, auf Seminare gegangen sind, und ihr Umfeld hat sie wie schwere Ketten, wie schwere Gewichte wieder nach unten gerissen und dann sagen die Erfolgreichen alle „Guck mal, mit dem Fritz hätte es was werden können, der ist aber leider zu den Bewohnern zurück gegangen…“

Gunnar Schuster:

Das heißt du würdest jedem empfehlen sich zuerst das Umfeld anzuschauen?

Du hast gesagt du kommst aus Wuppertal.

Welche konkreten Schritte hast du denn unternommen, wie hast du dein Umfeld geändert und wie hast du dein Schiff in eine andere Richtung gesteuert?

Tobias Beck:

Also zunächst möchte ich sagen, dass mir die Leute aus meiner Vergangenheit immer noch lieb und teuer sind. Ich habe immer noch gute Freunde in Wuppertal und auch meinen ersten Jahren.

Der große Unterscheid ist jetzt einfach, dass die Leute mit denen ich mich heute beschäftige, die sind meist viel größer als ich. Wenn ich Ski fahren gehe, dann gehe ich nicht einfach nur Ski fahren sondern dann gehe ich mit einer Master-Mind Ski Gruppe Ski fahren.

Und da saufen wir uns auch nicht um, sondern da gehen wir 5 Stunden Ski fahren und dann setzen wir uns hin und reden über Master Mind Themen: „Wie können wir gemeinsam die Welt verändern?“, „Wie können wir uns gegenseitig bei unseren Firmen helfen?“ und das sind übrigens zu 99% Selbständige, die entweder Mitarbeiter aufgebaut haben oder der Gesellschaft etwas zurück gegeben haben, anstatt von der Gesellschaft oder der Politik oder wem auch immer etwas zu erwarten.

Da sitzen wir dann und verändern die Zukunft des Gegenübers und im Idealfall einen Teil der Zukunft der Gesellschaft und das ist glaube ich der große Unterschied diesen Cut zu machen und zu sagen „Ja, wir sind gute Freunde, lass uns mal ein Bier trinken gehen“, das ist super,

aber das Hauptaugenmerk in meinem Leben liegt auf Wachstum und da möchte ich mit Menschen fahren die mir gut tun, bei denen ich mich gut fühle und dafür gibt es eine ganz ganz einfache Regel:

Wenn die Person, die in deinem Freundeskreis ist, den Raum verlässt, hast du dann mehr Energie oder weniger Energie.

Wenn du mit jemandem telefoniert hast, hast du danach mehr oder weniger Energie. Wenn du danach mehr Energie  hast, darfst du mit dem gemeinsam etwas machen.

Hast du danach weniger Energie, dann gebe ich dir einen Tipp: Sei nett zu dem, aber schränke den Kontakt massiv ein. Warum? Du wirst auf Dauer selber so.

Warum?

Wegen der Spiegelneuronen in deinem Gehirn.

Und die Spiegelneuronen in deinem Gehirn tun alles dafür dein Umfeld zu adaptieren. Und dazu gibt es Studien Gunnar, das ist total interessant.

Die Barclay University hat herausgefunden, dass wir in Summe natürlich auch noch das verdienen, was die Leute, mit denen wir uns umgeben, verdient.

Das sind 500$ mehr oder weniger sagt die Studie. Wir rauchen oder rauchen nicht, gucken unseren Körper gut an, achten auf unseren Körper oder nicht und da muss ich mich irgendwann einfach fragen „Ist das alles in meinem Leben?“

Wenn du das mit Ja beantworten kannst, dann bleibe da bitte aber dann lass mich in Ruhe, habe ich keine Zeit für.

Wenn du sagst Nein ich möchte mehr, großartig, dann lass mal das Kässchen wechseln. Lass mal gucken was noch geht bei dir und ich bin mir sicher, dass bei den meisten eine ganze Menge geht.

Gunnar Schuster:

Wenn du an diesem Startpunkt bist und dir sagst, dass du etwas ändern möchtest. Du hast von der Master-Mind Gruppe, vom Ski fahren gesprochen, ihr habt Spaß, unterhaltet euch übers Business, also wie ihr die Welt verändern könnt. Wie findest du diese Leute wenn du anfängst?

Tobias Beck:

Ich persönlich finde die Leute meistens auf Veranstaltungen, wo solche Menschen sind die genau so denken wie du und ich. Das meiste Geld was ich verdiene, und da werden die Bewohner lachen, gebe ich für Seminare aus.

Da lerne ich Menschen kennen, die im gleichen Boot schwimmen wie ich.

Ein Beispiel: Ich habe letztes Jahr ein 5 tägiges Seminar in Thailand gemacht, das hieß „Making the Stage“ von T. Hard Eckes, einer der größten Seminaranbieter der Welt mit Blaire Singer, für mich einer der größten Trainer der Welt und da hast du mal locker 20.000€ ausgegeben für diese 5 Tage.

Das interessante ist, dass da nur Leute sind, die eine diesen Erwartung an dieses Seminar haben, sich

A) dieses Seminar leisten können und

B) unglaublich massiv wachsen können.

Ich habe mich dort wie zu Hause gefühlt, dort waren Menschen, die so gedacht haben wie ich und jetzt kommt das spannende: Mein enges Umfeld, meine Master Mind Gruppe, mein Junior Trainer Christian Gaertner, den ich dir nachher als nächsten Interviewpartner empfehle, der kommt nächste Woche zu mir nach Thailand und wir müssen Zeit miteinander verbringen,weil wir uns gegenseitig Energie geben.

Da werden wir das nächste Jahr planen. Das machen wir aber nicht in Wuppertal, sondern hier in Thailand am Pool mit einer Kokosnuss in der Hand.

Warum?

Weil wir das gerne so möchten.

Und genau so finde ich die Leute, meistens auf Seminaren, man checkt sich ein bisschen ab, guckt ob man ähnlich denkt, dann lädt man sich zum Kaffee ein und dann gibt es sofort eine Menge Synergien.

Gunnar Schuster:

Gut das ist ein super Punkt, kann ich jedem nur empfehlen auf Seminare zu gehen, denn dort triffst du extrem interessante Menschen und da hat Tobi auf jeden fall Recht.

Du hattest erzählt du bist Dozent.

Tobias Beck:

Ja als ich das meiner Mutter erzählt hab hat sie gesagt ich sei doch komplett durcheinander.

An der Barclay University kannst du einen online Studiengang machen, in dem es um Emotionen, Emotion Master geht und ich beschäftige mich sehr stark mit dem Thema Emotion, wieso machen Menschen etwas, wie funktioniert unser Gehirn und dazu habe ich viele Workshops und Seminare dazu gegeben und eines Tages bekam ich einen Anruf wo ich gefragt wurde

„Sagen Sie mal Herr Beck, könnten Sie sich vorstellen bei uns als Dozent anzufangen?“

und da meinte ich erstmal

„los hören Sie mal, da haben Sie sich aber genau den falschen ausgesucht“,

ich bin ja auch noch auf drei verschiedenen Unis gewesen und habe zwar ganz viele Scheine gemacht, habe viele Ordner mit Formularen, wenn Leute denken sie bräuchten ganz viele Formulare um erfolgreich zu sein,

das habe ich ja auch eine Zeit lang gedacht, den habe ich und der Gesprächspartner meinte dann er hätte eine Gruppe Studenten die das machen möchten was ich mache und die wollen das aber nicht theoretisch machen sondern die möchten jemanden der tatsächlich im Seminarumfeld tätig ist, hätten Sie da Lust zu?!

Ja und das habe ich gemacht und da habe ich jetzt die dritte Gruppe, das läuft über verschiedene Module und das macht mir wahnsinnig Spaß zurückzugeben und da kann ich jetzt wieder den Querschwank zu vorhin geben.

Die Leute die in der First Class sitzen, mir macht es unglaublich viele Spaß Menschen mit auf die Reise zu nehmen, aber eben nur die die wollen.

Wenn mich jemand fragt:

„Tobi haste Tipps, wie kann ich als Trainer 2000€ pro Tag generieren?“

super gerne, aber wenn mir jemand sagt:

„Hör mal, ich hab mal ein Seminar gegeben und das ist ja so schwierig in Deutschland Kunden zu akquirieren“

da habe ich schon kein Bock mehr drauf weil ich jeden Tag 10 Anfragen kriege und gar nicht weiß wohin mit den ganzen Leuten, also:

Lass uns proaktiv hinsetzen und sagen wo ist dein Programm ich helfe dir, wir machen das schön wir machen das nett, dann bringen wir dich im Markt unter und wenn du gut bist, ansonsten gibt es ein sehr sehr ehrliches Feedback und das ist das was ich für die Steinbier Uni mache.

Ansonsten im akademischen Umfeld mache ich noch viel für den Studienkompass.

Das sind Leute die gerade aus dem Studium kommen, noch nicht genau wissen wo sie hinwollen, da mache ich einen Tag Brainwash mit denen, klingt zwar brutal aber wir waschen da nur ein bisschen durchs Gehirn und überlegen mal abgesehen davon was deine Eltern und deine Freundin Susi gern hätten was du möchtest, wo willst du denn eigentlich hin?

Da wird viel geweint, wir machen ein Reset und gehen mit uns als kleines Kind ins Gericht und überlegen ob da noch mehr ist, vielleicht willst du doch Dinosaurier Forscher werden.

So etwas mache ich viel um eben auch den Studenten das Gefühl zu geben, es geht hier darum glücklich zu werden und nicht das zu tun was dein Vater will.

Gunnar Schuster:

Richtig, guter Punkt. Es ist ja auch häufig so, dass wir die Werte unserer Eltern übernehmen und danach entscheiden und unsere eigenen Werte, also das was wir wirklich wollen hinten anstellen und deswegen ist es oftmals auch so, dass viele Menschen irgendetwas machen das ihnen keinen Spaß macht.

Tobias Beck:

Es ist ja psychologisch sehr gefährlich sogar.

Wir haben ja mehrere prägende Phasen, jetzt gibt es Leute die sagen das ganze Leben prägt aber eine der wichtigsten prägenden Fragen ist natürlich das Alter 1-3, kann ich da wirklich spielen, kann ich mich da austoben,

dann wird es noch einmal ganz wichtig wenn ich in die Grundschule komme und so traurig es auch ist, das einzige was ich da lerne, ich bin natürlich auch schon in den 80er Jahren in die Schule gegangen, das ist schon noch so die „Hinsetzen, Fresse halten“ Mentalität.

Es klingelt, du wirst auf Kind darauf konditioniert, es klingelt, du hält die Fresse jetzt musst du basteln, gleich machst du Mathe, 2 Stunden später machst du Deutsch und mein Gehirn hat das gar nicht so verstanden  warum man sich jetzt hinsetzen soll nur weil es geklingelt hat.

Und wenn man sich überlegt warum Schule mal gemacht wurde, also das Schulsystem was wir heute kennen,

nämlich den Eltern ihre Kinder wegzunehmen, damit man sie zu Soldaten oder Fabrikmitarbeitern ausbilden konnte, die einen guten Job machen an der Leine zu arbeiten aber nicht in der Lage waren einen Job selbst zu gründen, denn die Kinder wurden ja privat unterrichtet, das war ja der Witz.

Die Kinder der Upper Class wurden privat unterrichtet und allen anderen wurden die Kinder weggenommen, denn dadurch wurden sie hörig gemacht und dann fängt das im Elternhaus an, geht über die Grundschule in die Schule und sich da freizupressen,

diese Ketten zu sprengen, das war glaube ich das Schwierigste in meinem Leben bisher. Dieses Gefühl zu bekommen sich auch mal selbst auf die Schulter zu klopfen,

ich mache auch gern mal „Selbst-High-Five“ ich weiß nicht ob du das kennst?

Wenn dir kein anderer ein High Five gibt, immer wenn etwas positiv ist springe ich auf, Feier wie ein Bekloppter, weil mich feiert sowieso keiner dann mache ich es halt selber.

Meine Frau Rita macht es, wir tanzen wie die Bekloppten durch die Wohnung, hauen uns auf den Rücken und sagen „Mensch Good Job“,

das machen wir auch mit unseren Kindern aber diese Fesseln abzusprengen,

sich auch mal für sich selbst genug zu sein, diese Selbstkritik mal über Bord zu werfen,

ich habe eine Millionen Fehler und das weiß ich auch aber ich muss mich doch nicht jeden Tag geißeln, ich muss mich doch nicht jeden Tag vor den Spiegel stellen und sagen:

„Du bist zu dick, zu blöd, zu klein, zu dumm“

ich stelle mich dahin und sage ich bin der Stern unter der Sonne, dann kommt lange nichts, dann komm wieder ich und trotzdem sagt meine Frau mir jeden Tag die Dinge die ich gut kann und die ich verbessern muss aber ich habe aufgehört mich selber zu geißeln und ich bin mir selber genug und bin auch meiner Frau genug, sonst wären wir nicht verheiratet, ich bin für meine Kinder genug und das gibt mir eine unglaubliche Ruhe in neue Projekte zu gehen.

Gunnar Schuster:

Du hast gesagt High-Five. Das ist ein guter Punkt, weil ich es sehr gut finde Erfolge zu feiern. Das ist extrem wichtig und wann hast du damit angefangen und wie hast du diese Gewohnheit implementiert?

Tobias Beck:

Angefangen habe ich damit 2001, als ich das erste mal bei Tony Robbins in New York gewesen bin. Dort habe ich zum ersten Mal diese Welt von Energie kennengelernt.

Und diese energetische Welt ist keine esoterische Welt, wir reden jetzt nicht von so Yoga Stellungen, das ist alles nicht meins, es gibt zwar einen Riesen Markt für aber das ist nicht meins, sondern wenn zwei Personen sich treffen, gewinnt immer der der mehr Energie hat. Wenn 2 Männer eine Frau haben wollen, gewinnt der der mehr Energie hat.

Wenn 5 Leute sich auf einen Job bewerben, gewinnt der der mehr Energie hat. Wenn du irgendetwas haben möchtest gewinnst du, wenn du mehr Energie hast.

Damals habe ich diese Energie kennengelernt durch Tony Robbins.

Ich habe angefangen jedes mal wenn ich mich in irgendeiner Weise schlecht gefühlt habe, habe ich mit dem Finger geschnipst und habe eine Art Mantra wiederholt

„Yes you can do it,you can do it, you can do it“

anstatt

„du bist so blöd, du bist so blöd“,

das musste ich erst einmal rauskriegen nach 15 Jahren Schule. „Ja du bist ein guter“ anstatt „

Du bist zu blöd, du kannst es nicht“ und im nächsten Schritt habe ich dann all die Dinge, die ich erreicht habe gefeiert, aber bewusst gefeiert und das ist das Schwierigste.

Wenn du den meisten Deutschen sagst sie haben ein schickes Auto dann sagen die nicht

„Ja das ist so geil der Flitzer, wenn ich damit durch die Stadt fahre fühl ich mich Wahnsinn“ nein der Deutsche sagt „naja nee, ist okay“. Was nee ist okay?

Das ist nicht okay sondern das ist hammergeil , dass du das Ding fährst und dieses Feiern bewusst feiern und sagen „Ja das ist geil“.

Gunnar ich finds grad geil dass ich hier 2 Monate in Thailand Urlaub machen kann weil ich dafür gearbeitet habe und das zu feiern und morgens aufzustehen und nicht zu sagen „Oh ist das heiß hier in Thailand“ deswegen sind wir doch hergeflogen.

Neben uns wohnt eine Familie die sich von morgens bis abends darüber beschwert wie heiß es hier ist, ja dann bleibt doch mit eurem Koffer in Wuppertal, geht doch nach Henne in eine 4 Zimmer Wohnung, hier ist es heiß hier ist Thailand. Das zu feiern, diese Momente zu feiern musst du bewusst tun, das passiert nicht einfach so.

Gunnar Schuster:

Ich habe noch einen Punkt der mich interessiert den du schon mehrmals angesprochen hast. Wenn jemand zu dir kommt der erfolgreich werden möchte, dann kannst du dieser Person helfen.

Welche Tipps könntest du jetzt spontan für die Zuhörer mitgeben. Zum Beispiel wenn man ein Speyer Business aufbauen möchte, was sollte man dann beachten?

Tobias Beck:

Ich glaube erst einmal, dass jeder Speaker werden kann.

Jeder Mensch hat eine Story und jeder kann über irgendetwas reden.

Wichtig ist aber nicht das was du kannst und dass du so begeistert von deinem Thema bist, denn das sind viele, sondern wenn dich jemand hört und das ist unabhängig vom Speaker Business, die einzige Frage die sich Menschen stellen wenn sie dich als Zuhörer treffen ist: „Was habe ich davon?“

Egal um welches Thema es geht. Wenn du irgendwo hinkommst und du möchtest etwas von jemandem, du möchtest als Speaker beispielsweise, dass Leute dir zuhören, dann musst du in einer 5 Sekunden Regel den Leuten sagen warum sie dir zuhören sollen.

Und dafür gibt es nur eine einzige Möglichkeit und die ist wahrscheinlich so simpel, dass du dir sagen wirst „ja das ist jetzt ein Bomben Tipp“:

Facts tell, Storys sell!

Fakten sagen etwas, Geschichten verkaufen etwas.

Erzähle Geschichten, sei emotional, sei verletzlich, stell dich da nicht hin wie der große Pompadour, sondern du musst verletzlich wirken, du  musst derjenige sein, den die Leute mögen, die Familienväter die dich sehen müssen denken

„Den würde ich gern meiner Frau vorstellen, der darf mit meinen Kindern im Wohnzimmer spielen“.

Der musst du werden und dann hören dir auch die Leute zu und die Frage die du dir stellen musst ist:

„Was habe ich davon?“  das musst du emotional tun, nicht sagen

„Hören Sie mal ich habe hier das Bomben Programm, meine Mitarbeiter was die alles bei mir lernen und ich bin ja so ein wichtiger Mensch“ da bricht der Gegenüber schon auf den Laptop, da haben die Leute keinen Bock drauf.

Da sagst du demjenigen erstmal was für einen harten Job der hat und wie toll der ist und in was für einer gigantischen Firma der arbeitet.

Ab diesem Moment mag der dich doch schon und dann fängst du mit deinem Programm an.

Also weg von diesem Ich Ich Ich Ich.

Gunnar ich habe so oft Leute die mich fragen ob sie bei mir mitmachen können, die bei mir ein Praktikum machen wollen, die von mir lernen wollen die mich fragen wie sie auch so erfolgreich werden können und dann sage ich „Nein, kannste nicht“, sie sagen dann

„Wie kann ich nicht?“,

„Na nein kannste nicht, musst du dir jemand anderes suchen!“.

Und dann hast du den der dich anruft, wie meine Assistentin, mit der du ja auch schon Kontakt hattest, die hat damals gesagt „Tobi, ist total simpel, ich mache ein Praktikum bei dir.“,

sage ich „Was machst du?“

sagt sie noch einmal „Ich mache ein Praktikum bei dir“

ich sage „Warum?“,

sagt sie „Weil ich A B C D E ab heute für dich übernehme.“

und da dachte ich mir  ist ja geil, ja klar.

Ich wollt eine einen Praktikanten haben aber doch mach mal Praktikum.

Mittlerweile ist sie meine persönliche Assistentin geworden und macht mein ganzes Büro.

Aber sie hat eben nicht gesagt „Ich will das für mich.“ sondern sie hat gesagt „Ich gebe dir das“ und schon geht es. Und das ist der größte Tipp den ich geben kann, das macht nur halt niemand.

Die ganzen Bewerbungsgespräche die ich mache, auch für andere Firmen wenn ich Spitzenpositionen suche:

Die Leute kommen da 2016 immer noch mit dem Lebenslauf rein, mit dem Passfoto für 15€, legen das hin und sagen „Gucken sie mal hier:

Ich habe studiert, habe zwei Hunde, zwei Katzen und auch noch ein IHK Zertifikat in Rhetorik.“ Das interessiert doch keine Sau!

Die Leute wollen wissen, kannst du was verändern, kannst du meine Probleme lösen, was habe ich davon wenn ich dir 5.000€ pro Monat in den Rachen schmeiße, da will ich doch nicht sehen ob du ein IHK Zertifikat hast. Das ändert sich gerade, Gott sei dank ändert sich das.

Gunnar Schuster:

Das stimmt und das ist wirklich ein sehr guter Punkt.

Gunnar
 

Hey, ich bin Gunnar, Internet Unternehmer und Coach aus Leidenschaft. Mich interessiert Weltklasse Performance rund um Life & Business und auf diesem Blog wirst du Strategien und Methoden kennenlernen, um von NULL an ein profitables Online-Business aufzubauen - damit du mehr Freiheit im Leben hast.

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