Zielgruppe definieren: 5 Schritte, um Deine Zielgruppe zu definieren
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Zielgruppe definieren: 5 Schritte, um Deine Zielgruppe zu definieren

Wenn du dir folgende Frage stellst: Kann ich meine Zielgruppe definieren?

Würdest du das bejahen oder eher mit nein beantworten?

Viele meiner Klienten haben ihre Zielgruppe noch nie definiert, sie kennen ihre Zielgruppe gar nicht. Das Problem ist, dass die Kenntnis über deine  Zielgruppe essentiell für den Erfolg deines Online-Buisness ist.

Es ist so:

Ein erfolgreiches Online-Business steht und fällt mit der Zielgruppe bzw. der Fähigkeit die Zielgruppe definieren zu können.

Und in diesem Artikel wirst du lernen, wie Du Deine Zielgruppe definieren kannst, versprochen.

Doch zunächst…

Warum solltest du überhaupt Deine Zielgruppe definieren?

Willst du…

  • Produkte und Dienstleistungen anbieten, die Dir regelrecht aus den Händen gerissen werden?
  • Zeit sparen und sofort effektive Marketing-Kampagnen für deine Produkte und Dienstleistungen entwickeln?
  • Geld für Marketing sparen?
  • eine Marke aufbauen, die von den Fans geliebt wird?

Ja? Dann sollst du unbedingt deine Zielgruppe definieren, deine Zielgruppe kennen und deine Zielgruppe lieben lernen.

Doch bevor wir damit anfangen herauszufinden wie du deine Zielgruppe definieren kannst, lass uns zuerst darauf eingehen…

Was ist eine Zielgruppe überhaupt?

Jeder redet von Zielgruppen doch irgendwie ist der Begriff nicht greifbar. Wikipedia beschreibt eine Zielgruppe wie folgt: „Unter einer Zielgruppe versteht man im Marketing eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, die auf kommunikationspolitische Maßnahmen homogener reagieren als der Gesamtmarkt. Die Grundlage zur Zielgruppenfindung nach jeweils relevanten Merkmalen ist die Marktsegmentierung.

Jetzt stell dir mal vor, du willst dein eigenes Business starten und liest sowas. Das hast du doch gar keinen Bock mehr, nicht wahr?

Viele die ihr Online Business starten wollen im Prinzip alle bedienen.

„Meine Zielgruppe sind Selbstständige, Unternehmer, Blogger, Interernetmarketer usw. Alle interessiert das.

Falsch.

Du brauchst eine Zielgruppe. Denn du wirst merken, dass wenn du alle bedienst du an einen bestimmten Punkt kommst und dann geht es nicht weiter (wenn Du überhaupt an diesen Punkt kommst).

Du merkst dann plötzlich, dass das Wachstum nicht mehr funktioniert. Fokussiere dich von Anfang an auf eine Zielgruppe.

Beispielsweise:

Du bist Experte darin anderen zu zeigen wie sie ihre Inhalte gut vermarkten oder sichtbarer machen, dann könntest du dich auf eine bestimmte Zielgruppe konzentrieren. Blogger beispielsweise. Und das ist dann auch die einzige Zielgruppe, auf die du dich konzentrieren solltest.

Konzentriere dich nur auf eine Zielgruppe – alle anderen sind egal. Du wirst automatisch auch andere Zielgruppen anziehen. Doch diese eine Zielgruppe, wird sich bei dir zuhause fühlen.

Du wirst dann Antworten wie „Hey, das ist wie für mich gemacht“ bekommen.

Und das ist es was Du willst und auch was eine Zielgruppe definiert bzw. was eine Zielgruppe ausmacht.

Die richtige Verbindung. Das ist so wichtig. Und dadurch wirst du auch erfolgreich.

Merke dir: Deine Zielgruppe ist eine Gruppe von Menschen, den du dienen willst.

Wie kannst du deine Zielgruppe definieren?

Wie kannst Du Deine Zielgruppe definieren?

Anfangs wollte ich alle bedienen. Produkte und Dienstleistungen für ALLE. Was für ein riesiger Fehler.

Denn Fakt ist…

Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen bedienst du nur einen Teil des Gesamtmarktes.

Das beste Beispiel hierbei ist meine Tochter. Sie liebt Überraschungseier (gehört zum Unternehmen Ferrero).

Vielleicht hast du auch ein Kind. Dann weißt du wovon ich rede. Du gehst zur Kasse und dort liegen überall die Überraschungseier rum. Toll, nicht wahr? Bin ich jetzt die Zielgruppe weil ich das Überraschungsei kaufe? Nein. Denn ich kaufe das für meine Tochter. Das heißt meine Tochter gehört zur Zielgruppe für Ü-Eier.

Was du von Überraschungseiern über Zielgruppendefinition lernen?

Lass uns etwas tiefer in die Thematik eintauchen. Dann wird das alles deutlicher.

Bis vor ein paar Jahren gab es nur eine Zielgruppe für die Überraschungseier. Das hat sich vor kurzem geändert. Und die Überraschungseier sind ein wirkliches Paradebeispiel für eine Mischung aus zielgruppengerichtetem Marketing.

Was war vorher die Zielgruppe von Ferrero?

  • Kinder ab 3 Jahren

Was hat Ferrero gemacht, um die Zielgruppe neu zu definieren?

Sie haben einfach die Zielgruppe in Jungen und Mädchen aufgeteilt.

Das heißt konkret:

  • spezielles Design für die jeweilige Zielgruppe
  • spezielle Inhalte für die jeweilige Zielgruppe

Die Inhalte in den Ü-Eiern sind also speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten – mit den leicht zu merkenden Slogans („Ei liebt rosa“) und Designs der Ü-Eier. Und das Geniale daran ist: Mädchen und Jungen fühlen sich dadurch angesprochen. Diese Zielgruppen-Strategie führt dazu, dass die Kinder das Gefühl bekommen, dass die Inhalte speziell für sie hergestellt worden sind (positives Gefühl). Und das wird dann unbewusst mit dem Produkt (und auch Unternehmen) assoziiert.

Geniale Definition und Ansprache der Zielgruppe.

Fehler Nr.1 beim Zielgruppen definieren

Was ist die gängige Vorgehensweise um eine Zielgruppe zu definieren?

Wir fangen erst einmal groß an. In Deutschland gibt es 3,62 Millionen Unternehmen. Ds ist jetzt interessant für dich, wenn du gerne Unternehmer als Kunden möchtest. Jetzt brauchst du nur noch deine Produkte, die speziell für Unternehmen relevant sind, vermarkten.

Ähhhh. Klar.

Blödes Beispiel aber es bringt es auf den Punkt. Der größte Fehler den die meisten beim Zielgruppe definieren machen ist, dass sie viel zu groß denken. Die Denkweise: 3,62 Millionen Unternehmer ist eine große Zielgruppe und dadurch gewinne ich mehr Kunden ist schlichtweg falsch.

Denn jetzt kommt es…

Je mehr Menschen du ansprechen willst, desto verwässerter müssen deine Botschaften, dein Inhalt und dein Angebot werden. Und umso weniger Menschen finden dein Angebot interessant.

  • Wie willst du für so eine große Gruppe Inhalte erstellen?
  • Wie willst du deine Botschaften messerscharf kommunizieren?

Denn wenn du alle ansprechen willst, dann erreichst du auch nur irgendjemanden oder niemanden. Letztlich ist hier das Problem nicht das Zielgruppe definieren, sondern einer Angst, jemanden auszuschließen oder sich unbeliebt zu machen.

Es liegt also gar nicht an der Zielgruppe sondern an der Person und deren Werten, Glaubenssätzen und deren Denkweise.

Was kannst du jetzt tun, um deine Zielgruppe richtig zu definieren?

Zielgruppe definieren: wie kannst du die Zielgruppe definieren?

Was kannst du jetzt tun, um deine Zielgruppe zu definieren? Zunächst ist es wichtig, dass du relevante Merkmale, Eigenschaften und Verhaltensweisen der Zielgruppe (der Menschen, die du bedienen willst) herausfindest.

Meine Empfehlung bei der Definition der Zielgruppe ist es zunächst eine Unterteilung in deine Person und dann noch in dein Produkt, Angebot oder deineDienstleistung zu machen (dann wird das ganze leichter).

Schau dir die Tabelle an. Dort erhältst du eine erste Idee wie du deine Zielgruppe definieren kannst.

Fragen zur Person, um deine Zielgruppe besser definieren zu könnenDie folgenden Fragen zum Produkte/ Angebot/ Dienstleistung werden dir helfen deine Zielgruppe definieren zu können
Wofür stehe ich?Was kann mein Produkte/ meine Dienstleistung besonders gut?
Wo bin ich eine Experte?Was kann ich mit meinem Produkt besser als andere?
Welchen Nutzen liefere ich?Was haben die Kunden von meinem Angebot?

Natürlich hört es hier nicht auf. Wenn du deine Zielgruppe wirklich definieren willst, dann gehört mehr dazu.

Persönlich finde ich es essentiell, dass du ein Wunschkunden-Profil erstellst bzw. deinen Kundenavatar erstellst

Dazu kannst du dir dann beispielsweise folgenden Fragen stellen:

  • Mit welchen Kunden möchte ich liebend gerne arbeiten?
  • Mit welchen Kunden will ich absolut nichts zu tun haben?
  • Wer passt überhaupt zu mir?
  • Wer passt gar nicht zu mir?
  • Welche Kunden sollten zum Mitbewerber gehen ;)?

Wenn du diese Fragen für dich geklärt hast, dann ist es einfach dein Angebot zu erstellen. Also: Erst Zielgruppe definieren, dann Angebot erstellen.

Welche Daten gehörten noch dazu, wenn du deine Zielgruppe definieren willst?

  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnort/Region
  • Familienstand
  • Bildung
  • Beruf
  • Einkommen
  • Über welche Interessen verfügt die Person?
  • Was ist der Person wichtig?
  • Was sind ihre Ängste?
  • Was hält sie nachts wach?

Wichtig hier ist, also wenn du deine Zielgruppe definieren willst, dass du auf Daten zurückgreifst, die deine Annahmen unterstützen. Damit meine ich, dass du auf bestehende Informationen (deine Kunden bzw. potenzielle Kunden) zurückgreifst.

Die wichtigsten Informationsquellen sind deine (potenziellen) Kunden.

Wie kannst du über bestehende oder potenzielle Kunden deine Zielgruppe definieren?

Befrage deine Zielgruppe – ob das nun in persönlichen Gesprächen oder über eine Umfrage ist.

Wenn du gerade am Anfang stehst, dann finde heraus was

  • ihre Herausforderungen sind
  • für Interessen sie haben
  • ihre letzten Erfolge oder Misserfolge waren

Das hilft dir davon ein besseres Gefühl für deine Zielgruppe zu bekommen.

Wenn du bereits über einen eigenen Blog verfügst, dann kannst du auch über Google-Analytics mehr Informationen über deine Zielegruppe erhalten.

zielgruppe definieren über google

Über Google Analytics die Zielgruppe definieren

Klicke in Google Analytics einfach auf Demographische Merkmale und schon erhältst du Einblicke zu deinen Besuchern auf deiner Webseite.

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Über Google Analytics die Zielgruppe definieren – Interessenkategorien

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Über Google Analytics die Zielgruppe definieren – Alter

Darüber bekommst du deine erste Idee davon welche Altersgruppe auf deiner Webseite sind und kannst einfacher deine Zielgruppe definieren.

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Über Google Analytics die Zielgruppe definieren – Geschlecht

Auch ist es wichtig zu wissen über welches Geschlecht deine Zielgruppe verfügt, um die Ansprache usw. anzupassen.

Das sind alles kostenlose Informationen die dir für die Definition deiner Zielgruppe zur Verfügung stehen.

[Arbeitsblatt] Kundenavatar erstellen

Wir haben jetzt die ganze Zeit darüber gesprochen, dass du deine Zielgruppe definieren musst und dein Kundenavatar ist ebenfalls ein Teil davon. Du musst deinen Kundenavatar in-und auswendig kennen. Das wird dir dabei helfen die richtigen Produkte und Dienstleistungen an die richtigen Leute zu vermarkten.

Falls du dir noch nicht sicher bist, wie du einen Kundenavatar erstellen kannst, habe ich für dich diese kleine Anleitung vorbereitet, die dir dabei helfen wird deinen idealen Kunden zu erstellen und Klarheit zu bekommen.

Klicke dazu einfach auf das Bild oder auf den Link unter dem Bild.

Kundenavatar erstellen

Lerne wie du deinen Kundenavatar erstellen kannst und dadurch mehr Klarheit über deine Zielgruppe bekommst.

Klicke hier und hole dir die Anleitung, wie du deinen Kundenavatar erstellen kannst.

 

Gunnar
 

Hey, ich bin Gunnar, Internet Unternehmer und Coach aus Leidenschaft. Mich interessiert Weltklasse Performance rund um Life & Business und auf diesem Blog wirst du Strategien und Methoden kennenlernen, um von NULL an ein profitables Online-Business aufzubauen – damit du mehr Freiheit im Leben hast.

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